Pallade Veneta - Von Allmen siegt vor Odermatt - halbe Norm für Jocher

Von Allmen siegt vor Odermatt - halbe Norm für Jocher


Von Allmen siegt vor Odermatt - halbe Norm für Jocher
Von Allmen siegt vor Odermatt - halbe Norm für Jocher / Foto: STEFANO RELLANDINI - SID

Die Skirennläufer aus der Schweiz bleiben in der alpinen Königsdisziplin das Maß aller Dinge. Nach dem überlegenen Sieg von Marco Odermatt in der ersten Abfahrt von Gröden fuhr in der zweiten Schussfahrt am Samstag sein Mannschaftskollege Franjo von Allmen auf Platz eins. Der Weltmeister lag auf der außerordentlich ruppigen Saslong 0,30 Sekunden vor dem Weltcup-Dominator Odermatt. Der drittplatzierte Südtiroler Florian Schieder hatte bereits 0,98 Sekunden Rückstand.

Textgröße ändern:

Für die Schweizer war es der dritte Sieg in der dritten Abfahrt dieser Saison und der zwölfte in den vergangenen 16 Rennen.

Zufrieden sein durfte aber auch Simon Jocher: Er nutzte den bestens bekannten Umstand, dass Läufer mit einer hohen Startnummer auf der Saslong oft einen Vorteil haben, zu einer Fahrt auf Rang 14 (+1,83) - der viertbesten Platzierung seiner Karriere. Mit Nummer 41 erfüllte Jocher damit als erster DSV-Abfahrer zumindest zur Hälfte die Norm für die Olympischen Spiele. Er benötigt nun noch ein weiteres Resultat unter den Top 15.

"In Gröden weiß man, dass eine 40er-Nummer nicht schlecht ist, das habe ich ausgenutzt", sagte Jocher und ergänzte: "Es gibt Selbstvertrauen, wenn man weiß, dass man dabei ist." Er sei allerdings auch "noch nicht da, wo ich hin will". In den vorherigen fünf Speedrennen der Saison war kein deutscher Abfahrer unter den besten 15 gelandet. Der junge Luis Vogt holte diesmal als 29. (+2,22) immerhin noch zwei Weltcup-Punkte - im Gegensatz zu Routinier Romed Baumann, der nur Rang 40 (+2,51) belegte.

B.Cretella--PV

Empfohlen

DEB-Auswahl kassiert deutliche Pleite gegen die USA

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat im Offensivwirbel der USA ihre Grenzen aufgezeigt bekommen und den direkten Einzug ins Olympia-Viertelfinale klar verpasst. Beim 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) gegen den Mitfavoriten kamen Kapitän Leon Draisaitl und seine Mitspieler kaum zu eigenen Chancen, stemmten sich aber immerhin tapfer und diszipliniert gegen eine noch höhere Niederlage.

Eiskunstlauf: Hase/Volodin glänzen im Kurzprogramm

Minerva-Fabienne Hase pustete tief durch und warf ein paar Handküsse, auch Nikita Volodin winkte erleichtert ins Publikum. Nach einem herausragenden Kurzprogramm greifen die besten deutschen Paarläufer bei den Olympischen Winterspielen in Mailand nach der Goldmedaille. Das Duo zeigte am Sonntagabend eine Weltklasse-Leistung und liegt vor der Kür am Montag (ab 20.00 Uhr/ARD und Eurosport) mit einigem Vorsprung auf dem ersten Platz.

Skeleton: Grotheer beendet seine Karriere

Skeleton-Pilot Christopher Grotheer hat gleich nach seinem letzten Rennen bei den Winterspielen das Ende seiner höchst erfolgreichen Karriere verkündet. Der Olympiasieger von 2022 gewann auch im Cortina Sliding Centre noch einmal Medaillen auf der größten Bühne, holte jeweils Bronze im Einzel und im Mixed-Team. "Für mich war es das letzte Rennen. Es ist immer noch hart, das zu sagen, aber das war mein Karriereende", sagte Grotheer in der ARD.

Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen

Die deutschen Skispringerinnen haben auch bei der Olympia-Premiere des Wettkampfs von der Großschanze eine Medaille verpasst und fahren damit erstmals ohne Edelmetall von Winterspielen nach Hause. In Predazzo kam Agnes Reisch als beste DSV-Athletin beim zweiten Einzel-Gold der Norwegerin Anna Odine Ström in einem stark vom Rückenwind beeinflussten Wettbewerb auf Rang zehn.

Textgröße ändern: