Pallade Veneta - Bergers Glanztat: "Wusste nicht, wie lang mein Arm ist"

Bergers Glanztat: "Wusste nicht, wie lang mein Arm ist"


Bergers Glanztat: "Wusste nicht, wie lang mein Arm ist"
Bergers Glanztat: "Wusste nicht, wie lang mein Arm ist" / Foto: SEBASTIEN BOZON - SID

Für Ann-Katrin Berger bleibt ihre "Monster-Parade" aus dem EM-Viertelfinale gegen Frankreich einzigartig. "Ich wünschte, ich könnte sagen: 'Ja kann ich nochmal machen, gar kein Problem.' Aber dann wäre ich nicht ehrlich", sagte Deutschlands Fußballerin des Jahres über die Szene aus 103. Minute, in der sie einen verunglückten Kopfball von Janina Minge spektakulär von der Linie gekratzt hatte: "Das war einfach Instinkt. Vielleicht steckte in der Szene all die Arbeit der vergangenen Jahre, all die Verbesserungen im Laufe der Zeit."

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Die teils ungläubigen Reaktionen auf die atemberaubende Abwehraktion blieben der Fußball-Nationaltorhüterin keineswegs verborgen. Dass etwa die New York Times Berger mit einer "exquisiten Zeitmaschine deutscher Ingenieurskunst" verglich, findet die deutsche Nummer eins "witzig". Sie habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht gewusst, "wie lang mein Arm ist. Ich hatte eine solche Parade vorher noch nie gemacht, sie kann man nicht trainieren oder einstudieren."

Auch aufgrund ihrer unglaublichen Leistung gegen die Französinnen (6:5 i.E.) sei das Viertelfinale, in dem das DFB-Team nach einer Roten Karte in der 13. Minute gegen Kathrin Hendrich lange in Unterzahl gespielt und dank Berger im Elfmeterschießen gewonnen hatte, "eines der bemerkenswertesten Spiele meiner Karriere. Es war besonders spektakulär, weil so viele Emotionen mitgespielt haben", sagte Berger, die nach einem starken Turnier beim Gegentreffer im Halbfinale gegen Spanien (0:1 n.V.) allerdings nicht gut ausgesehen hatte.

F.Amato--PV

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