Pallade Veneta - Hammerwurf-Olympiasieger Bondartschuk gestorben

Hammerwurf-Olympiasieger Bondartschuk gestorben


Hammerwurf-Olympiasieger Bondartschuk gestorben
Hammerwurf-Olympiasieger Bondartschuk gestorben / Foto: © IMAGO/WEREK/SID

Die europäische Leichtathletik trauert um den ehemaligen ukrainischen Hammerwerfer Anatolij Bondartschuk. Wie European Athletics mitteilte, verstarb der Olympiasieger von 1972 im Alter von 85 Jahren. Auch der ukrainische Verband sprach der Familie und den Freunden von Bondartschuk "sein aufrichtiges Beileid aus" und betrauerte "den Verlust der Legende des ukrainischen Sports".

Textgröße ändern:

Bondartschuk hatte sich 1969 zum Europameister gekrönt, wenig später knackte er im gleichen Jahr als erster Athlet die 75-Meter-Marke mit einer Weite von 75,48 m. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn im Anschluss an die Spiele von Montreal 1976, bei denen er Bronze gewann, widmete sich Bondartschuk dem Trainerberuf.

Sein bekanntester Schützling war Jurij Sedych, der sich 1980 und 1988 Olympia-Gold sicherte und mit 86,74 m seit 1986 den Weltrekord hält. Bondartschuk zog es Mitte der 2000er nach Kanada, dort trainierte er unter anderem den Kugelstoßer Dylan Armstrong, Olympia-Dritter von 2008, und Hammerwerferin Sultana Frizell, die zweimal bei den Commonwealth Games gewann. Auch den Paris-Olympiasieger und aktuellen Weltmeister im Hammerwurf, Ethan Katzberg, beriet er.

B.Cretella--PV

Empfohlen

VfB: Deutliches Zeichen im Kampf um die Königsklasse

Ein spielfreudiger VfB Stuttgart hat im engen Kampf um die Champions League ein deutliches Zeichen gesetzt. Nach dem Dämpfer gegen Borussia Dortmund gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Aufsteiger Hamburger SV verdient mit 4:0 (2:0), schob sich in der heißen Saisonphase auf Rang drei vor und baute den Vorsprung vor dem Fünften Bayer Leverkusen auf vier Punkte aus.

DEL: Eisbären gegen Haie wieder vorn - Matchpucks für Mannheim

Die Eisbären Berlin haben das dritte Playoff-Duell mit den Kölner Haien gewonnen und damit wieder die Führung in der Halbfinalserie übernommen. Der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich am Sonntag gegen den Hauptrundensieger 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) durch und führt nach zwei Heimerfolgen mit 2:1. Vier Siege sind zum Einzug ins Finale nötig.

Coup in Roubaix: Koch gewinnt als erste deutsche Frau

Franziska Koch hat Radsport-Geschichte geschrieben und als erste deutsche Frau bei Paris-Roubaix triumphiert. Die 25-Jährige aus Mettmann setzte sich am Sonntag beim Kopfsteinklassiker nach 143,1 km im Zweiersprint um den Sieg gegen die dreimalige Weltmeisterin Marianne Vos aus den Niederlanden durch. Platz drei ging mit sechs Sekunden Rückstand an die französische Tour-de-France-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot.

Wieder Nummer eins der Welt: Sinner triumphiert in Monte Carlo

Jannik Sinner hat das vom böigen Wind beeinflusste Gipfeltreffen der Tennisstars in Monte Carlo für sich entschieden und verdrängt Carlos Alcaraz von Platz eins der Weltrangliste. Der Italiener gewann nach seinem souveränen Sieg im Halbfinale über Alexander Zverev (Hamburg) das Endspiel gegen den Titelverteidiger aus Spanien mit 7:6 (7:5), 6:3. Bei schwierigen Bedingungen setzte sich Sinner nach 2:15 Stunden durch.

Textgröße ändern: