Pallade Veneta - Darts-WM: Schindler verpasst Achtelfinale klar

Darts-WM: Schindler verpasst Achtelfinale klar


Darts-WM: Schindler verpasst Achtelfinale klar
Darts-WM: Schindler verpasst Achtelfinale klar / Foto: Paul Phelan - IMAGO/SID

Zum dritten Mal in Runde drei, zum dritten Mal ausgeschieden: Martin Schindler hat bei der Darts-WM erneut den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Die deutsche Nummer eins unterlag dem Engländer Ryan Searle in einem einseitigen Match nahezu sang- und klanglos 0:4. Der 29 Jahre alte Schindler hatte vor allem große Probleme, seine Chancen beim Checkout zu nutzen, seine Quote beim Beenden der Legs war miserabel.

Textgröße ändern:

"Wenn du die Dinger nicht zuziehst, dann wird es natürlich schwer. Ich habe verdient verloren", sagte Schindler nach der Niederlage im Schnelldurchgang bei DAZN. Sein Spiel, ergänzte er, sei nicht mal "super schlecht" gewesen, aber "er hat mich halt für alles bestraft, für jeden kleinsten Fehler." Vor allem nutzte Searle seine Chancen: Seine Checkout-Quote lag bei 48 Prozent, die von Schindler nur bei 13,33. "Ich glaube", sagte Schindler, "es wird ein anderes Spiel, wenn ich im ersten oder zweiten Satz meine Doppel treffe."

Schindler, der Weihnachten seiner Tochter zuliebe zuhause in Rodgau verbracht hatte, geriet in dem zu Beginn sehr zerfahrenen Duell nach mehreren vergebenen Chancen allerdings schnell mit 0:2 Sätzen in Rückstand. Sein Schnitt pro Aufnahme (91,9) lag klar unter jenem von Searle (98,78), vor allem aber hatte er große Probleme, die Doppel zu treffen. Seine Quote beim Checkout lag bei nur 15,4 Prozent.

Besser wurde es danach nicht - im Gegenteil. "Ich habe jederzeit an mich geglaubt", versicherte Schindler, "aber er war einfach gnadenlos." Schnellspieler Searle, Nummer 20 der Weltrangliste, fegte förmlich über seinen sieben Positionen besser eingestuften Gegner hinweg. Schindler verlor die letzten neun Legs in Serie, sein Schnitt pro Aufnahme lag am Ende bei 89,89 Punkten, Searle erreichte 102,29 Punkte.

Am Tag zuvor hatte von den vier Deutschen in der dritten Runde bereits Ricardo Pietreczko das Achtelfinale verpasst. Der 31-Jährige unterlag dem überraschend starken Schweden Andreas Harrysson verdient mit 2:4 und konnte seinen Erfolg aus dem Vorjahr, als er es als bester Deutscher unter die Top 16 geschafft hatte, nicht wiederholen.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne

Kimi Antonelli liegt auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel voll auf Kurs - der Sieg in Mexiko wird aber ein hartes Stück Arbeit. Zwei Tage vor seiner möglichen Krönung belegte der Mercedes-Pilot im freien Training am Freitag den vierten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm schon Rang neun in jedem Fall für den vorzeitigen WM-Triumph.

Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf

Dank brutaler Effizienz hat die SV Elversberg im Südwest-Duell der Pokal-Enttäuschten den Auswärtslauf des FSV Mainz 05 gestoppt. Der Neuling gewann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags 4:1 (3:0) gegen die zuvor punktgleichen Rheinhessen und kletterte vorerst auf Platz fünf. Der schwache FSV hatte zuvor als einzige Mannschaft in der Eliteklasse alle Partien in der Fremde gewonnen - saisonübergreifend waren es sogar fünf Auswärtssiege in Folge. Zum ersten Mal seit Mitte April gab Mainz bei einem Gastspiel wieder Punkte ab.

Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen. Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale

Mit dem großen Selbstvertrauen eines Weltranglistenersten ist Alexander Zverev ins Halbfinale des ATP-Turniers von Wien spaziert. Der Hamburger, der ab Montag erstmals als Nummer eins geführt werden wird, setzte sich in der Runde der letzten acht mühelos 6:0, 6:2 gegen den Briten Arthur Fery durch.

Textgröße ändern: