Pallade Veneta - Schnellstart ins EM-Jahr: Golla hofft auf den "Flow"

Schnellstart ins EM-Jahr: Golla hofft auf den "Flow"


Schnellstart ins EM-Jahr: Golla hofft auf den "Flow"
Schnellstart ins EM-Jahr: Golla hofft auf den "Flow" / Foto: SAMEER AL-DOUMY - SID

Keine Zeit für Neujahrsmüdigkeit: Den deutschen Handballern um Kapitän Johannes Golla steht ein aufreibender Start in den Januar bevor - die Europameisterschaft in Dänemark, Schweden und Norwegen wird die Nationalmannschaft ab Mitte des Monats von Beginn an maximal fordern. "Bei einer EM musst du von der ersten Minute des Turniers voll da sein", sagte Golla in einer Mitteilung des Deutschen Handballbundes (DHB), "man braucht immer Vollgas – und dieses Mal umso mehr."

Textgröße ändern:

Ab dem 15. Januar sind Österreich, Serbien und Spanien die Vorrundengegner des Olympia-Zweiten Deutschland, in der Hauptrunde werden dann neben Olympiasieger und Weltmeister Dänemark noch Titelverteidiger Frankreich, der WM-Vierte Portugal und Co-Gastgeber Norwegen als Gegner erwartet. Schon die drei Auftaktgegner könnten "bei einer guten Leistung jeder Mannschaft gefährlich werden, auch uns", sagte Golla: "Ich bin aber optimistisch, weil wir von Anfang an wissen, um was es geht, weil es schon nach dem ersten oder zweiten Spiel eine Ausgangslage geben kann, die man am Ende nicht mehr reparieren kann."

Mut machen die Erinnerungen an Olympia 2024 in Paris. Damals gewann Deutschland zum Auftakt gegen Schweden, "wir nehmen uns auch jetzt vor, mit einer guten Leistung ins Turnier zu starten und dann in den Flow zu kommen." Helfen sollen auch die beiden Tests gegen "Angstgegner" Kroatien. Gegen den WM-Zweiten spielt Deutschland am 8. Januar in Zagreb und am 11. Januar in Hannover. Mit diesem Gegner habe sich das DHB-Team in den vergangenen Jahren schwergetan, sagte Golla: "Wir haben einige Spiele in verschiedenen Wettbewerben verloren, deswegen ist es super, dass wir solche Härtetests dann vor dem Turnier haben, um zu wissen, wie es um uns steht."

Am kommenden Sonntag kommt das Team zur EM-Vorbereitung in Hannover zusammen. Am 13. Januar wird dann das Quartier im dänischen Silkeborg aufgeschlagen, zwei Tage später steigt der Auftakt in Herning gegen Österreich.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Raimund nur Neunter von der Großschanze – Gold an Prevc

Überflieger Philipp Raimund hat eine erneute Olympia-Medaille klar verpasst. Der 25-Jährige musste sich auf der großen Schanze mit dem neunten Rang begnügen, fünf Tage nach seinem Sieg vom kleinen Bakken war das Podest weit entfernt. Gold ging an Sloweniens Topfavorit Domen Prevc vor dem Japaner Ren Nikaido und Kacper Tomasiak aus Polen.

Skeleton: Silber für Kreher, Bronze für Pfeifer

Medaillenrausch im Eiskanal: Die deutschen Skeleton-Pilotinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer haben den Erfolgslauf der deutschen Schlittensportler in Cortina d'Ampezzo fortgesetzt und bei den Olympischen Spielen Silber und Bronze gewonnen.

Kampf um die Königsklasse: VfB meldet sich zurück

Der VfB Stuttgart hat sich dank Stürmer Ermedin Demirovic im Kampf um die Champions-League-Plätze zurückgemeldet. Eine Woche nach der überraschenden Niederlage beim FC St. Pauli betrieb die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß beim 3:1 (1:0) gegen den 1. FC Köln Wiedergutmachung und rückte in der Tabelle der Fußball-Bundesliga vorerst auf den vierten Platz vor - RB Leipzig kann jedoch noch nachziehen.

Chancenlos gegen Kanada: DEB-Frauen im Viertelfinale raus

Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand die Sensation verpasst und sind im Viertelfinale wie erwartet ausgeschieden. Die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod verlor am Samstag das Duell gegen den überlegenen Mitfavoriten Kanada mit 1:5 (0:2, 0:1, 1:2).

Textgröße ändern: