Pallade Veneta - Skispringen: Freitag starke Dritte - Gesamtsieg an Prevc

Skispringen: Freitag starke Dritte - Gesamtsieg an Prevc


Skispringen: Freitag starke Dritte - Gesamtsieg an Prevc
Skispringen: Freitag starke Dritte - Gesamtsieg an Prevc / Foto: Philipp Guelland - SID

Skispringerin Selina Freitag ist auch am zweiten Tag der "Two Nights Tour" auf das Podest geflogen. Beim tränenreichen Abschied von Rekordweltmeisterin Katharina Schmid aus Oberstdorf überzeugte die Oberwiesenthalerin auf Rang drei. Ihren ersten Weltcupsieg holte die Kanadierin Abigail Strate, der Gesamtsieg der wohl letzten "halben Vierschanzentournee" ging erneut an Nika Prevc aus Slowenien.

Textgröße ändern:

Im Fokus stand aber Schmid, die nach dem Olympiawinter ihre Karriere beendet und ein letztes Mal in ihrer Heimat an den Start ging. "Es war emotional, aber ich habe es voll genossen", sagte die 29-Jährige nach Rang elf im ZDF: "Ich habe versucht, mich auf den Sprung zu konzentrieren. Das hat nicht ganz geklappt - es war immer im Hinterkopf, dass es der letzte Wettkampf daheim war."

Freitag, tags zuvor bei der ersten Tour-Station in Garmisch-Partenkirchen schon Zweite, musste sich bei schwierigen Windverhältnissen nach Sprüngen auf 128,0 und 118,0 m neben Strate auch der Chinesin Pink Zeng geschlagen geben. In der Endabrechnung der Tour bedeutete das mit 505,3 Punkten Rang zwei hinter Weltmeisterin Prevc (527,7).

Der Slowenin reichte in Oberstdorf ein vierter Platz, um die Tour wie schon in den vergangenen beiden Jahren für sich zu entscheiden. Die Weltrekordhalterin flog wenige Stunden nach dem Tournee-Triumph ihres Bruders Domen in Garmisch-Partenkirchen auf 105,0 und 128,5 m, nach dem ersten Durchgang hatte sie nur auf dem 17. Rang gelegen. Damit sicherte sie sich auch eine Prämie von 10.000 Euro.

Ab der kommenden Saison soll endlich eine vollwertige Vierschanzentournee für Frauen an allen vier traditionellen Standorten ausgetragen werden, nach dem "Garmischer Modell" soll dabei der Frauen-Wettkampf am Tag der Männer ausgetragen werden. Für den Bau einer Flutlichtanlage in Innsbruck, bislang ein Knackpunkt, gab es unlängst das Okay.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller

Kimi Antonelli ist am wichtigsten Wochenende seiner Formel-1-Karriere rechtzeitig fit geworden - und hat gleich Schwung für seine Fahrt zum ersten WM-Titel aufgenommen. Der Mercedes-Pilot belegte im ersten freien Training zum Großen Preis von Mexiko den zweiten Platz, im Rennen am Sonntag (21.00 Uhr MEZ/Sky) genügt ihm Rang neun für die sichere Krönung. Am Freitag war nur Ferrari-Pilot Charles Leclerc schneller als der Italiener.

Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale

Mit dem großen Selbstvertrauen eines Weltranglistenersten ist Alexander Zverev ins Halbfinale des ATP-Turniers von Wien spaziert. Der Hamburger, der ab Montag erstmals als Nummer eins geführt werden wird, setzte sich in der Runde der letzten acht mühelos 6:0, 6:2 gegen den Briten Arthur Fery durch.

Regionalliga: DFB-Präsidium einigt sich auf Kompassmodell

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt sich im Ringen um eine Reform der Regionalliga für das sogenannte Kompassmodell ein. Wie der DFB bekannt gab, einigte sich das Präsidium des Verbandes bei seiner Sitzung am Freitag darauf, beim Außerordentlichen DFB-Bundestag am 18. Dezember einen Antrag auf Einführung des Reformvorschlags zu stellen.

DHB: Mit 14 Vize-Weltmeisterinnen zur EM - Smits als Edeljoker

Keine Experimente: Bundestrainer Markus Gaugisch startet mit 16 Spielerinnen in die Medaillenmission bei der Handball-EM und verzichtet dabei vorerst auf Xenia Smits. Die Rückraumspielerin, die erst im August ein Kind zur Welt brachte, steht nicht im Aufgebot von Deutschlands Handballerinnen für den Saison-Höhepunkt im Dezember, unter den Auserwählten sind aber auch ohne Smits noch 14 Vize-Weltmeisterinnen aus dem vergangenen Jahr.

Textgröße ändern: