Pallade Veneta - Darts-WM: Humphries scheitert - Littler nach Fan-Zwist makellos

Darts-WM: Humphries scheitert - Littler nach Fan-Zwist makellos


Darts-WM: Humphries scheitert - Littler nach Fan-Zwist makellos
Darts-WM: Humphries scheitert - Littler nach Fan-Zwist makellos / Foto: Shane Healey - IMAGO/Pro Sports Images/SID

Traum-Finale ade: Mitfavorit Luke Humphries ist Titelverteidiger Luke Littler bei der Darts-Weltmeisterschaft in London nicht ins Halbfinale gefolgt. Gegen den Europameister und Junioren-Weltmeister Gian Van Veen unterlag der Champion von 2024 im Viertelfinale 1:5. Top-Favorit Littler war zuvor makellos mit 5:0 gegen den Polen Krzysztof Ratajski in die nächste Runde eingezogen und durfte sich obendrein nach seinen zuletzt bissigen Worten über eine Versöhnung mit dem Publikum im Alexandra Palace freuen.

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Dem Weltranglistenzweiten Humphries blieb in einem hochklassigen Duell mit seinem Angstgegner mal wieder nur das Nachsehen. Schon die jüngsten vier Duell hatte Van Veen für sich entschieden. Der Niederländer bekommt es im Halbfinale am Freitag mit dem zweimaligen Weltmeister Gary Anderson aus Schottland zu tun. Der Weltranglistenerste Littler trifft auf seinen englischen Landsmann Ryan Searle. Das Finale um die WM-Krone und den Siegerscheck von einer Million Pfund steigt am Samstagabend.

Nach missgünstigen Rufen der Darts-Fans bei Littlers Achtelfinal-Partie hatte der Überflieger mit einer aufmüpfigen Reaktion für Wirbel gesorgt. "Ihr zahlt für Tickets - ihr zahlt also mein Preisgeld. Danke für mein Geld. Danke, dass ihr gebuht habt", hatte Littler gesagt - und sich später entschuldigt. Am Neujahrstag schlugen vereinzelte Pfiffe der Fans schnell in huldigende Gesänge über.

Gegen den klar unterlegenen Ratajski spielte Littler von Anfang bis Ende konzentriert. In Satz eins gelang ihm sein erster "Big Fish" bei der diesjährigen WM, das höchstmögliche Finish für 170 Punkte. In Satz fünf sicherte sich Littler mit dem ersten Matchdart den Sieg.

Anders die Gefühlswelt bei Humphries: In einem temporeichen Duell konnte "Cool Hand Luke" seinem Spitznamen in den entscheidenden Momenten nicht gerecht werden. Stattdessen spielte Van Veen mit einem Average von 105,41 Punkten, einer Finish-Quote von 55,17 Prozent und einem "Big Fish" groß auf. Der 23-Jährige zog mit dem ersten Matchdart zum ersten Mal in das Halbfinale einer Weltmeisterschaft ein.

B.Fortunato--PV

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