Pallade Veneta - Favoritenstatus untermauert: Dritter Saisonsieg für Loch

Favoritenstatus untermauert: Dritter Saisonsieg für Loch


Favoritenstatus untermauert: Dritter Saisonsieg für Loch
Favoritenstatus untermauert: Dritter Saisonsieg für Loch / Foto: Michael Kristen - IMAGO/SID

Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen überraschenden Erfolgslauf fortgesetzt und seine Führung im Gesamtweltcup eindrucksvoll ausgebaut. Der 36-Jährige gewann zum Start in das Olympiajahr auch auf der kniffligen Bahn im lettischen Sigulda und untermauerte mit dem dritten Weltcupsieg im vierten Saisonrennen seinen Favoritenstatus für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar).

Textgröße ändern:

Loch setzte sich nach Bestzeiten in beiden Läufen vor dem Österreicher Jonas Müller (+0,081 Sekunden) und Weltmeister Max Langenhan (+0,099) durch. Für den langjährigen Dominator war es der insgesamt 43. Weltcupsieg, im Gesamtweltcup liegt er nun 16 Zähler vor Müller und 36 vor Langenhan.

Loch, der in dieser Saison bereits in Winterberg und Lake Placid triumphiert hatte und den Schwung mit ins neue Jahr nahm, lag nach dem ersten Lauf am Samstag knappe 19 Tausendstel vor dem Österreicher Nico Gleirscher in Führung - und baute diesen Vorsprung durch einen fehlerfreien zweiten Lauf noch weiter aus.

Rund einen Monat vor seinen fünften Olympischen Spielen präsentiert sich Loch, Goldmedaillengewinner von 2010 und 2024, in Bestform. "Ich bin sehr glücklich, es waren zwei sehr gute Läufe", sagte er. Timon Grancagnolo (+0,925) landete auf Rang neun, David Nößler (+1,061) wurde Elfter.

Bei den Frauen hatte die grippegeschwächte Julia Taubitz zuvor ihren zweiten Weltcupsieg in Folge verpasst und war Dritte geworden. Bei den Doppelsitzern hatten die sechsmaligen Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt ihren ersten Saisonsieg am Samstag als Zweite verpasst. Im Doppelsitzer der Frauen rasten Dajana Eitberger und Magdalena Matschina als Zweite auf das Podest.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

"Danke": König Felipe VI. gratuliert spanischem Team

Erst führte er in der Heimat royale Freudentänze auf, dann griff er zum Telefon: Spaniens König Felipe VI. hat der spanischen Nationalmannschaft zum Einzug ins WM-Finale gratuliert. Das Königshaus veröffentlichte zudem ein Video, das ihn zusammen mit Königin Letizia und den gemeinsamen Töchtern Leonor und Sofía beim Bejubeln des Halbfinal-Triumphs gegen Frankreich zeigt.

Argentinien: Gedanke an Maradona soll gegen England helfen

Vor dem WM-Halbfinale gegen England hat Alexis Mac Allister die Bedeutung von Diego Maradona für Argentinien hervorgehoben und den Viertelfinal-Erfolg von 1986 als besondere Motivation ausgemacht. Damals hatte Maradona sein Team mit "der Hand Gottes" und einem sensationellen Solo zum 2:1 geführt - später holte Argentinien den Titel.

Tuchels Engländer vor Duell mit Messi: "Wir sind sehr hungrig"

Englands Fußball-Nationalmannschaft geht mit viel Selbstvertrauen ins WM-Halbfinale gegen Lionel Messis Argentinier. "Wir wissen, warum wir hier sind und auch was, was wir wollen. Wir sind hier sehr hungrig angekommen. Wir wollen den nächsten Erfolg", sagte Trainer Thomas Tuchel am Dienstag in Atlanta: "Wir respektieren den Gegner, aber wir machen es nicht größer, als es ist. Wir sind aufgeregt, dankbar und sehr hungrig."

"Emotionaler Moment": Porro widmet Treffer seinem Sohn

Im größten Moment seiner Karriere dachte Pedro Porro sofort an seine Familie. Im Schneidersitz und mit der ausgestreckten rechten Faust feierte Spaniens Matchwinner sein entscheidendes 2:0 (58.) im WM-Halbfinale gegen Frankreich - und widmete das Tor damit seinem Sohn. "Er konnte heute nicht hier sein, weil er krank ist und Fieber hat", sagte Porro. Die Geste hatte sein Sohn auf einem Foto gemacht, das Porro kurz vor dem Turnierstart erhalten hatte - nun schickte der Rechtsverteidiger Grüße an seine Familie ins Hotel.

Textgröße ändern: