Pallade Veneta - FC Bayern: Musiala-Comeback im Januar "mehr als realistisch"

FC Bayern: Musiala-Comeback im Januar "mehr als realistisch"


FC Bayern: Musiala-Comeback im Januar "mehr als realistisch"
FC Bayern: Musiala-Comeback im Januar "mehr als realistisch" / Foto: Philippe Ruiz - IMAGO/SID

Die Verantwortlichen von Fußball-Rekordmeister Bayern München rechnen fest mit einem Comeback von Jamal Musiala noch in diesem Monat. "Ein Einsatz im Januar ist mehr als realistisch", sagte Sportdirektor Christoph Freund im Interview mit Münchner Merkur/tz (Mittwoch-Ausgabe). Zuletzt hatte bereits Musiala selbst angekündigt, "in den kommenden Wochen" erste Einsatzminuten sammeln zu wollen.

Textgröße ändern:

Musiala werde "jetzt sukzessive Spielminuten bekommen", führte Freund aus und lobte den 22-Jährigen in den höchsten Tönen: "Man merkt, wie sehr er alles gibt, um wieder auf dem Platz zu stehen. Er hat richtig Lust auf Fußball, auf den Alltag mit der Mannschaft, auf die Kabine. Er wirkt sehr positiv, das macht einfach Spaß zu sehen." Musiala, so Freund, "strahlt regelrecht".

Musiala war nach seiner schweren Verletzung (Wadenbeinbruch, Sprunggelenksluxation), die er Anfang Juli im Viertelfinale der Klub-WM gegen Paris Saint-Germain (0:2) erlitten hatte, kurz vor Weihnachten ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Die Bayern bestreiten am kommenden Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den VfL Wolfsburg ihr erstes Pflichtspiel des neuen Jahres.

Insgesamt stehen für den Rekordmeister im Januar sieben Partien innerhalb von 21 Tagen auf dem Programm. "Es ist schon ungewöhnlich, so viele Spiele direkt zum Jahresbeginn zu haben", sagte Freund: "Aber wir haben einen sehr guten Kader, bei dem alle Spieler gebraucht werden und ihre Einsatzzeiten bekommen. Die Mannschaft freut sich darauf, dass es gleich richtig losgeht."

A.Fallone--PV

Empfohlen

Nach Olympia-Aus: Heraskewytsch erhält Orden von Selenskyj

Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch hat den Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz getroffen und den ukrainischen Orden der Freiheit erhalten. Selenskyj dankte seinem Landsmann abermals für dessen Haltung im Konflikt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in der Helm-Kontroverse bei den Winterspielen.

In zwei Wochen "genauso positiv"? Kehl will Ruhe bewahren

Sebastian Kehl lässt trotz der jüngsten Aufholjagd von Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga weiter Vorsicht in der Meister-Frage walten. "In zwei Wochen werden wir die Situation hoffentlich genauso positiv beäugen können", erklärte der Sportdirektor nach dem dominanten 4:0 (3:0) gegen den FSV Mainz 05, das den BVB zumindest für eine Nacht wieder bis auf drei Punkte an den Spitzenreiter FC Bayern herangeführt hat.

Trotz Medaillen: Alkoholverbot bei Jungk und Grotheer

Axel Jungk verordnete sich ein striktes Alkoholverbot, Christopher Grotheer blieb bei Apfelschorle: Die deutschen Skeleton-Asse wollten es nach ihren Medaillencoups bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo lieber ruhig angehen lassen - schließlich bekommen beide am Sonntag bei der Premiere des Mixed-Teamwettbewerbs eine weitere Chance auf Edelmetall.

"Satz mit X": Biathleten frustriert nach Olympia-Dämpfer

Philipp Nawrath hatte sich seinen 33. Geburtstag ganz anders vorgestellt. "Mit der drei war heute eher das Podest gemeint, nicht das Schießergebnis", sagte der deutsche Biathlet nach dem enttäuschenden Sprint bei den Olympischen Winterspielen in Antholz: "Keine Ahnung, das war heute einfach ein Satz mit X."

Textgröße ändern: