Pallade Veneta - Nach Aufholjagd: DSV-Frauen wieder auf dem Podest

Nach Aufholjagd: DSV-Frauen wieder auf dem Podest


Nach Aufholjagd: DSV-Frauen wieder auf dem Podest
Nach Aufholjagd: DSV-Frauen wieder auf dem Podest / Foto: Nico Bauhof - IMAGO/Pressefoto Rudel/SID

Die deutsche Frauen-Staffel hat sich beim Weltcup in Oberhof nach einer Aufholjagd den zweiten Podestplatz des Winters gesichert. Selina Grotian, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Schlussläuferin Franziska Preuß belegten am Samstag nach einer Strafrunde und 13 Nachladern wie bereits in Hochfilzen den dritten Rang (+1:28,4 Minuten). Den Sieg sicherten sich die favorisierten Französinnen um die Gesamtweltcupführende Lou Jeanmonnot (0 Strafrunden+8 Nachlader) souverän vor Norwegen (1+7/+53,7 Sekunden).

Textgröße ändern:

Grotian, die in Oberhof ihr Comeback nach längerer Krankheitspause gibt, eröffnete für die deutsche Mannschaft. Stehend handelte sie dem DSV-Quartett dann aber eine Strafrunde ein, Tannheimer ging an Position zehn liegend in die Loipe. "Ich habe mir schon beim Hinstellen gedacht: 'Oh, das könnte schwierig werden'", sagte Grotian in der ARD: "Ich habe mein Bestes gegeben, aber leider mit der Strafrunde."

In der Folge benötigte auch Tannheimer zahlreiche Nachlader - und dennoch brachte sie das DSV-Team bis auf Platz fünf nach vorne. "Der Wind war gar nicht so das Problem, eher die Kälte", sagte die 20-Jährige. Hettich-Walz führte das deutsche Quartett auf Platz zwei, bevor Deutschlands Sportlerin des Jahres Preuß dann aber nach drei Nachladern beim letzten Schießen noch Norwegens Maren Kirkeeide vorbeiziehen lassen musste.

Am Sonntag (14.30 Uhr) steht für die Biathletinnen im Thüringer Wald noch die Verfolgung an. Preuß geht mit 47 Sekunden Rückstand auf Sprintsiegerin Elvira Öberg in die Loipe, knapp dahinter folgt Hettich-Walz mit 50 Sekunden. Zuvor steht noch die Staffel der Männer (11.00 Uhr/jeweils ARD und Eurosport) an.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Am Nationalfeiertag: Deschamps alleiniger WM-Rekordtrainer

Am französischen Nationalfeiertag ist Didier Deschamps zum alleinigen Rekordtrainer bei Fußball-Weltmeisterschaften aufgestiegen. Der Weltmeisterkapitän von 1998 war am Dienstag beim Halbfinale gegen Spanien in Arlington/Texas zum 26. Mal für ein WM-Team verantwortlich. Damit ließ er den früheren Bundestrainer Helmut Schön hinter sich, der die DFB-Elf von 1964 bis 1978 in 25 WM-Spielen betreut hatte.

Treffen zwischen DFB und Red Bull - Watzke: "Keine Angaben"

Das Werben um Jürgen Klopp geht in die entscheidende Phase. Nach der "Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages" hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun mit Red Bull um eine Lösung gerungen. Teilnehmer Hans-Joachim Watzke bestätigte dem SID am Dienstagabend ein Gespräch der DFB-Spitze mit Verantwortlichen des bisherigen Arbeitgebers von Klopp in München. Er werde dazu allerdings ansonsten "keine Angaben" machen, teilte der DFB-Vizepräsident mit. Ob es eine Verbandsmeldung dazu geben wird, ist offen.

Nächste Solo-Show: Pogacar fliegt dem Tour-Sieg entgegen

Tadej Pogacar hat auch am Ort seiner letzten Schwäche bei der Tour de France seine unantastbare Macht demonstriert und eine alte Rechnung beglichen. Der Dominator stürmte beim Kletter-Spektakel durch das Zentralmassiv auf der zehnten Etappe nach Le Lioran in gewohnter Solo-Manier zum Sieg, baute seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus - und zerstörte gnadenlos die Träume der Franzosen von einem Heimerfolg am Nationalfeiertag.

Neue Regeln bei WM: "Nicht alles werden wir im Alltag sehen"

Schiedsrichter-Lehrwart Lutz Wagner rechnet nicht mit der Übernahme aller neuen Regeln der Fußball-WM in die Bundesliga. "Nicht alles davon werden wir im Alltag sehen", sagte der ehemalige Referee der Sportschau: "Die FIFA hat gerade beim Video-Assistenten einen Großteil dieser Dinge im optionalen Bereich belassen. Da müssen dann die Verbände wie der DFB oder die UEFA entscheiden, ob sie das übernehmen oder nicht. Der DFB wird das im Anschluss an die WM umgehend festlegen."

Textgröße ändern: