Pallade Veneta - WM-Traum lebt: Kabayel schlägt Polen Knyba

WM-Traum lebt: Kabayel schlägt Polen Knyba


WM-Traum lebt: Kabayel schlägt Polen Knyba
WM-Traum lebt: Kabayel schlägt Polen Knyba / Foto: Moritz Mueller - IMAGO/SID

Der WM-Traum lebt: Deutschlands Box-Hoffnung Agit Kabayel hat seine Pflichtaufgabe souverän gelöst und darf auf einen baldigen WM-Kampf im Schwergewicht hoffen. Der 33 Jahre alte Bochumer besiegte in Oberhausen den Polen Damian Knyba durch technischen K.o. in der dritten Runde und verteidigte den Titel des WBC-Interimsweltmeisters erfolgreich.

Textgröße ändern:

Mit dem 27. Sieg im 27. Profikampf untermauerte Kabayel seinen Anspruch auf einen Fight um die Schwergewichts-Krone. Ein Duell mit dem ungeschlagenen Champion Alexander Usyk (Ukraine) war bisher noch nicht zustande gekommen.

Kabayels Promoter George Warren hatte bereits vor dem Kampf betont, er werde ab Montag "hohen Druck auf den WBC machen, damit Agit die Chance auf den Titel bekommt". Wenn Kabayel einen "super Knockout" liefere, "dann kommen wir im Sommer wieder nach Deutschland. Diesmal in ein Fußballstadion und vielleicht bekommen wir einen britischen Heavyweight, bevor er gegen Usyk kämpft". Kabayel will der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling Anfang der 1930er-Jahre werden.

In der mit 13.000 Zuschauern ausverkauften Rudolf-Weber-Arena kam Kabayel zunächst schleppend in den Kampf. Der selbst ernannte "Leber-King", der sich mit drei überzeugenden Siegen im saudi-arabischen Riad für einen WM-Kampf in Stellung gebracht hatte, ging erneut viel zum Körper. Der groß gewachsene Pole (2,01 m) wiederum verpasste Kabayel gleich einen Cut über dem rechten Auge und versuchte, seinen Gegner mit seiner immensen Reichweite auf Distanz zu halten.

Das Publikum unterstützte Kabayel lautstark – und der Favorit kam immer besser in den Kampf. Kabayel war nun deutlich aggressiver und setzte immer wieder Treffer, die sichtbar Wirkung zeigten. Der Ringrichter zog bereits in Runde drei die Reißleine.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel

Jan-Lennard Struff hat seine starke Spätform beim ATP-Turnier in Basel mit einem Überraschungscoup gekrönt und Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic erstmals bezwungen. Der 36-Jährige aus Warstein rang den Serben in einem hochklassigen Achtelfinal-Krimi nach 2:36 Stunden mit 6:7 (4:7), 7:5, 7:6 (7:5) nieder und zog ins Viertelfinale ein. Seinen dritten Matchball verwandelte Struff zum umjubelten Premierensieg im neunten direkten Duell.

Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer

Abgekocht im serbischen Hexenkessel: Die EuroLeague-Krise der Basketballer von Bayern München hat sich noch einmal verschärft. Bei Roter Stern Belgrad ging der deutsche Vizemeister am Donnerstag nach ganz schwacher Vorstellung mit 73:103 (31:48) unter. Es war die siebte Niederlage im neunten Saisonspiel, gleichzeitig haben die Bayern die vergangenen vier Partien in der Königsklasse allesamt verloren.

Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück

Die SG Flensburg-Handewitt hat die erste Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga (HBL) abgeschüttelt und sich die Tabellenführung zurückgeholt. Vier Tage nach dem bitteren 30:31 beim VfL Gummersbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic gegen Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten mit 31:25 (16:11) durch und verdrängte den punktgleichen THW Kiel (beide 19:3) dank der besseren Tordifferenz von Platz eins.

Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt

Der 29-Jährige erreicht das nächste große Ziel: Nach seinem Sieg über Tallon Griekspoor in Wien wird Zverev ab Montag die Weltrangliste der Männer anführen.

Textgröße ändern: