Pallade Veneta - "Macht Spaß": Bayern-Offensive brilliert weiter

"Macht Spaß": Bayern-Offensive brilliert weiter


"Macht Spaß": Bayern-Offensive brilliert weiter
"Macht Spaß": Bayern-Offensive brilliert weiter / Foto: ALEXANDRA BEIER - SID

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht schlug Vincent Kompany mit seinen Co-Trainern ab, das Offensivspektakel seiner Spieler zum Jahresauftakt hatte auch den Trainer des FC Bayern in beste Stimmung versetzt. "Bei so einer Leistung gibt es natürlich viele Dinge, mit denen man zufrieden ist", sagte Kompany nach dem fulminanten 8:1 (2:1) gegen den VfL Wolfsburg.

Textgröße ändern:

Vor allem die Offensive des deutschen Rekordmeisters hatte bei Fans und Verantwortlichen einmal mehr für Staunen gesorgt. Nach 16 Spieltagen haben die Bayern, die ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf elf Punkte ausbauten, in der Liga bereits unglaubliche 63 Tore erzielt - und damit vier mehr als die ersten "Verfolger" Dortmund und Leipzig zusammen.

"Es steht 5:1, 6:1, wir wechseln, bringen junge Spieler und schießen trotzdem noch zwei, drei Tore. Das ist gerade genau unsere Mentalität", schwärmte Sportvorstand Max Eberl: "Wir haben immer Spieler, die etwas Besonderes machen können und das ist dann schon schön und macht Spaß." Auch Kompany hob die "individuelle Qualität" seiner Spieler hervor: "Das ist eine unserer Stärken, dass viele Jungs Tore machen können."

Vor allem die laut Eberl "außergewöhnliche" Flügelzange mit Michael Olise und Luis Díaz hatte gegen Wolfsburg brilliert. Einen Vergleich zu Arjen Robben und Franck Ribéry wollte Kompany jedoch (noch) nicht durchgehen lassen. "Dafür habe ich zu viel Respekt vor diesen beiden", sagte der Belgier. Olise und Díaz müssten "ihren eigenen Weg gehen. Wenn irgendwann der große Titel da ist können wir vielleicht über dieses Thema sprechen."

Zum Abschluss der Hinrunde sind die Münchner am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky und RTL) beim 1. FC Köln zu Gast. Gewinnen sie auch diese Partie, wäre die bislang beste Bundesliga-Hinrunde perfekt. Auf dem Weg zur Meisterschaft scheinen die Bayern ohnehin unaufhaltsam. Kompany mahnte dennoch: "Es ist völlig egal wie viele Punkt wir vorne sind. Es geht wieder bei null los."

C.Conti--PV

Empfohlen

Linder lässt Wolfsburg hoffen: "Wie ein Sieg angefühlt"

In eine schwarz-grüne Decke gewickelt und mit einem Lächeln auf den Lippen reckte Sarai Linder die Trophäe für die "Spielerin des Spiels" in die Höhe. Die Auszeichnung hatte sich die Fußball-Nationalspielerin auch redlich verdient, nachdem sie den VfL Wolfsburg vor einem bitteren Nackenschlag im Kampf um das Champions-League-Viertelfinale bewahrt hatte.

Geissens-Video statt Merz: Langenhan drückt den Kanzler weg

Über diesen "kleinen Fauxpas" konnte Max Langenhan selbst nur lachen. Am Morgen nach seinem Olympiasieg im Einsitzer hatte sich der neue Rodel-König gerade ein "cooles" Gratulationsvideo von Carmen und Robert Geiss angeschaut, als ihn eine unbekannte Nummer anrief. "Ich habe den Anruf so weggewischt. Aber es hat sich herausgestellt: Das war Friedrich Merz", erzählte Langenhan launig nach dem Gewinn der Goldmedaille mit der Teamstaffel am Donnerstag.

Silber statt Gold: Chloe Kim dennoch "stolz" und "glücklich"

Den Traum vom historischen Gold-Hattrick in der Halfpipe hatte sich US-Superstar und Snowboarderin Chloe Kim im Livigno Snow Park nicht erfüllen können - nach dem Gewinn der Silbermedaille war die 25-Jährige dennoch "einfach stolz auf mich selbst. Ich habe die ganze Zeit gedacht, 'Ich bin so glücklich, hier zu sein'", sagte die Halfpipe-Olympiasiegerin von 2018 und 2022. "Heute war es mein achter Tag auf Schnee in diesem Winter", erklärte Kim, "ich konnte nicht so viel trainieren, wie ich es gerne getan hätte."

Nach Doppel-Sturz: Bleiben deutsche Snowboarder ohne Medaille?

Der Frust saß tief bei Leon Ulbricht. "Ich hätte heute Abend schon gerne Party gemacht", sagte der derzeit beste deutsche Snowboardcrosser nach dem bitteren Ausscheiden im olympischen Viertelfinale in Livigno. Stattdessen musste der 21-Jährige den Crash mit Teamkollege und Routinier Martin Nörl verkraften, der alle Hoffnungen auf einen Schlag zunichte machte. Wie schon 2022 in Peking drohen den deutschen Snowboardern somit medaillenlose Winterspiele.

Textgröße ändern: