Pallade Veneta - Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen

Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen


Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen
Flachau: Shiffrin holt 107. Sieg - DSV-Frauen patzen / Foto: Wolfgang Grebien - IMAGO/SID

Ski-Königin Mikaela Shiffrin hat ihren Status als Goldfavoritin für den Olympia-Slalom eindrucksvoll unterstrichen, Lena Dürr dagegen steckt knapp einen Monat vor Beginn der Winterspiele in einer Formkrise. Beim 107. Weltcup-Sieg der Dominatorin aus den USA beim Nachtslalom im österreichischen Flachau schied Dürr ebenso im zweiten Lauf aus wie Emma Aicher.

Textgröße ändern:

"Es hat gar nichts zusammengepasst heute", sagte Dürr, "der Einfädler hat sicher dazu gepasst. Es hat nicht so viel in meine Karten gespielt, aber ich muss weitermachen und darf nicht vergessen, dass ich diesen Winter schon einen schnellen Schwung hatte. Der kommt bestimmt auch schnell wieder."

Shiffrin feierte nach einem zweiten Platz zuletzt hinter Weltmeisterin Camille Rast aus der Schweiz ihren sechsten Sieg im siebten Slalom der Saison und den 70. insgesamt in ihrer Lieblingsdisziplin. Dafür sahnte sie das Rekordpreisgeld in Höhe von 70.000 Euro und den Ehrentitel "Schneeprinzessin" ab.

Ihr Vorsprung auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Paula Moltzan betrug 0,41 Sekunden. Dritte auf der Hermann-Maier-Strecke wurde Lokalmatadorin Katharina Truppe, die 0,65 Sekunden zurücklag. Rast (+0,67) wurde Vierte.

Aicher schien nach Platz sieben im ersten Durchgang auf dem besten Weg, sich nach vorne zu arbeiten. Kurz nach der letzten Zwischenzeit aber schied sie in Führung liegend aus. Dürr, die schon nach Rang 13 im ersten Lauf verärgert ihre Skistöcke von sich geworfen hatte, schlitterte nach einem Einfädler bäuchlings über die Piste.

Seit ihrem zweiten Platz beim Slalom Ende November in Copper Mountain (USA) war Dürr in keinem der folgenden acht Rennen besser als Zehnte. Diesen Platz erreichte sie zweimal in ihrer eigentlich schwächeren Disziplin Riesenslalom. Bei zwei der vier Slaloms seit Copper schied sie im zweiten Durchgang aus.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund darf vor dem Klassiker bei Bayern München auf ein Comeback von Konstantinos Karetsas hoffen. Der 18 Jahre alte Offensivspieler absolvierte am Donnerstag nach seiner Bänderverletzung im Fuß erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings. Ob er für das Topspiel beim deutschen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zur Verfügung steht, soll sich am Freitag entscheiden.

Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst

Bei Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach lichtet sich das Lazarett mehr und mehr: Nicolas Kühn, Isac Lidberg und Daiki Hashioka stehen Trainer Alexander Blessin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den SC Paderborn wieder zur Verfügung. Zudem soll Nachwuchshoffnung Fritz Fleck am Montag ins Training zurückkehren.

Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef

Rolle rückwärts bei den Rhein-Neckar Löwen: Klubikone Uwe Gensheimer übernimmt im Management des Handball-Bundesligisten künftig wieder eine führende Rolle. Der langjährige Nationalmannschaftskapitän wird Direktor Sport bei den Löwen und soll sich insbesondere um die Kaderentwicklung und die Integration junger Spieler kümmern. Dies teilte der Verein im Zuge einer umfassenden Neustrukturierung mit.

"Endlich Spannung": Kovac fiebert Klassiker entgegen

Die Tabellenkonstellation besitzt für Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern mit dem frisch gekürten Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane einen besonderen Reiz. "Endlich mal ein spannendes Aufeinandertreffen", sagte der Kroate, der mit dem BVB nach Punkten (beide 17) gleichauf mit dem deutschen Rekordmeister liegt. "Nicht nur wir, sondern ganz Deutschland freut sich auf das Spiel."

Textgröße ändern: