Pallade Veneta - Zu früh gefreut: Ofner jubelt und verliert

Zu früh gefreut: Ofner jubelt und verliert


Zu früh gefreut: Ofner jubelt und verliert
Zu früh gefreut: Ofner jubelt und verliert / Foto: MADDIE MEYER - SID

Klassischer Fall von: Zu früh gefreut. Der österreichische Tennisprofi Sebastian Ofner bejubelte bereits den Einzug in die nächste Runde der Qualifikation bei den Australian Open - und musste dann doch seinem Gegner gratulieren. Im "Super Tiebreak" des dritten Satzes gegen den US-Amerikaner Nishesh Basavareddy streckte Ofner beim Stand von 7:1 die Arme in die Luft und machte sich auf zum Netz, um sich Glückwünsche seines Gegners abzuholen, ehe der Schiedsrichter ihn daran erinnerte, dass er zehn Punkte zum Sieg braucht.

Textgröße ändern:

Das brachte Ofner (29) derart aus der Fassung, dass er anschließend acht von neun Ballwechseln und damit das Match 6:4, 4:6, 6:7 (11:13) verlor. "Ich wusste, dass noch Zeit war, in einem Super Tiebreak hast du immer eine Chance, darum habe ich weiter daran geglaubt", sagte Basavareddy. "Ich sah, dass er etwas angespannt wirkte, und die Bälle waren schon recht alt, daher war jeder Ballwechsel ein harter Kampf", ergänzte er: "Ich habe mich daher voll und ganz darauf konzentriert, so viele Bälle wie möglich im Spiel zu halten."

Den sogenannten Super Tiebreak (oder Match Tiebreak) gibt es in den Entscheidungssätzen der Grand-Slam-Turniere mittlerweile seit einiger Zeit, in Melbourne seit 2019, daran gewöhnt haben sich aber offensichtlich noch nicht alle Profis. Einen regulären Tiebreak im ersten oder zweiten Satz hätte Ofner mit sieben Punkten für sich entschieden. Nun darf Basavareddy um den Einzug ins Hauptfeld spielen.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund darf vor dem Klassiker bei Bayern München auf ein Comeback von Konstantinos Karetsas hoffen. Der 18 Jahre alte Offensivspieler absolvierte am Donnerstag nach seiner Bänderverletzung im Fuß erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings. Ob er für das Topspiel beim deutschen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zur Verfügung steht, soll sich am Freitag entscheiden.

Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst

Bei Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach lichtet sich das Lazarett mehr und mehr: Nicolas Kühn, Isac Lidberg und Daiki Hashioka stehen Trainer Alexander Blessin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den SC Paderborn wieder zur Verfügung. Zudem soll Nachwuchshoffnung Fritz Fleck am Montag ins Training zurückkehren.

Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef

Rolle rückwärts bei den Rhein-Neckar Löwen: Klubikone Uwe Gensheimer übernimmt im Management des Handball-Bundesligisten künftig wieder eine führende Rolle. Der langjährige Nationalmannschaftskapitän wird Direktor Sport bei den Löwen und soll sich insbesondere um die Kaderentwicklung und die Integration junger Spieler kümmern. Dies teilte der Verein im Zuge einer umfassenden Neustrukturierung mit.

"Endlich Spannung": Kovac fiebert Klassiker entgegen

Die Tabellenkonstellation besitzt für Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern mit dem frisch gekürten Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane einen besonderen Reiz. "Endlich mal ein spannendes Aufeinandertreffen", sagte der Kroate, der mit dem BVB nach Punkten (beide 17) gleichauf mit dem deutschen Rekordmeister liegt. "Nicht nur wir, sondern ganz Deutschland freut sich auf das Spiel."

Textgröße ändern: