Pallade Veneta - Sieg gegen Bayer: TSG hat Königsklasse im Visier

Sieg gegen Bayer: TSG hat Königsklasse im Visier


Sieg gegen Bayer: TSG hat Königsklasse im Visier
Sieg gegen Bayer: TSG hat Königsklasse im Visier / Foto: Michael Weber - IMAGO/IMAGEPOWER/SID

Die TSG Hoffenheim mausert sich immer mehr zum ganz heißen Anwärter auf die Champions League. Drei Tage nach dem Ausrufezeichen gegen Borussia Mönchengladbach (5:1) gewannen die Kraichgauer zum Rückrundenbeginn der Fußball-Bundesliga 1:0 (1:0) gegen Vizemeister Bayer Leverkusen und feierten den sechsten Heimsieg in Folge.

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Der Niederländer Wouter Burger (9.) erzielte den entscheidenden Treffer für die Hoffenheimer, die nur eine der zurückliegenden elf Ligapartien verloren haben. Die Leverkusener konnten ihre Erfolgsserie bei der TSG (zuvor vier Siege in Folge) nicht fortsetzen und kassierten nach der Pleite gegen den VfB Stuttgart (1:4) den nächsten Rückschlag im Europacup-Rennen. Am Dienstag muss Bayer in der in der Königsklasse bei Olympiakos Piräus ran.

Hoffenheims Rekordtorschütze Andrej Kramarić, der gegen Gladbach einen Dreierpack geschnürt hatte, feierte rund um das Leverkusen-Spiel sein zehnjähriges Dienstjubiläum im TSG-Trikot. "Er hat über so viele Jahre absolut abgeliefert", lobte Trainer Christian Ilzer kurz vor dem Anpfiff bei Sky den 34 Jahre alte Kroaten, dessen Zukunft (Vertrag läuft zum Saisonende aus) in den kommenden Tagen geklärt werden soll: "Er ist ein absoluter Vollprofi und ein Vorbild für die jungen Spieler."

Vor 26.957 Zuschauern in der Sinsheimer Arena waren die Gastgeber in der Anfangsphase die bessere Mannschaft. Der gute Start wurde umgehend belohnt. Beim Freistoßtor Burgers aus spitzem Winkel sah Bayer-Torwart Mark Flekken allerdings nicht gut aus.

Die Leverkusener, die unter anderem auf Edmond Tapsoba und Exequiel Palacios verzichten mussten, kamen nicht in die Partie. Nur drei Minuten nach dem Rückstand rettete Flekken gegen den frei vor ihm aufgetauchten Fisnik Asllani.

Erst nach knapp 20 Minuten wurden die Gäste stärker. Leverkusen übernahm nach und nach die Kontrolle, Chancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand aber nicht erarbeiten. Auch nach einer halben Stunde war Nationaltorwart Oliver Baumann noch nicht geprüft.

Die gute Phase der Leverkusener endete nach etwa 35 Minuten. Dann übernahmen die Hoffenheimer, bei denen der frühere Bayer-Profi Adam Hlozek fehlte, wieder das Kommando.

Daran änderte sich auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nichts. Der Österreicher Alexander Prass vergab die große Möglichkeit zum zweiten TSG-Tor (52.). Von Leverkusen kam offensiv so gut wie nichts, zu allem Überfluss musste Flekken in der 59. Minute angeschlagen vom Platz. Für den Niederländer ging Janis Blaswich zwischen die Pfosten.

Erst in der 68. Minute musste Baumann bei einem Freistoß von Alejandro Grimaldo erstmals seinen Können unter Beweis stellen, Patrik Schick konnte den Abpraller nicht verwerten.

E.Magrini--PV

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