Pallade Veneta - Bitterling: "Wir müssen uns nicht kleiner machen"

Bitterling: "Wir müssen uns nicht kleiner machen"


Bitterling: "Wir müssen uns nicht kleiner machen"
Bitterling: "Wir müssen uns nicht kleiner machen" / Foto: Harald Deubert - IMAGO/SID

Sportdirektor Felix Bitterling sieht die deutschen Biathleten trotz der Dominanz von Franzosen, Schweden oder Norwegern bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar) nicht chancenlos. "Ich bin da sehr zuversichtlich. Ich glaube auch, dass wir uns nicht kleiner machen müssen, als wir sind", sagte Bitterling nach dem Weltcup-Sprint von Ruhpolding.

Textgröße ändern:

David Zobel hatte nach fehlerfreier Schießleistung als bester Deutscher Rang neun belegt und immerhin die Olympia-Norm erfüllt. Philipp Nawrath wurde mit einem Fehler Elfter. "Der ein oder andere internationale Top-Konkurrent hat uns eh schon so ein bisschen die Tür aufgemacht. Wir müssen halt einfach irgendwann durchgehen", betonte Bitterling.

Dies werde man gerade mit Blick auf den Saison-Höhepunkt "selber lösen müssen. Uns wird keiner die Medaille schenken. Aber ich bin da nach wie vor optimistisch", ergänzte der Biathlon-Chef vor der Verfolgung der Männer am Sonntag (15.00 Uhr/ZDF und Eurosport) zum Abschluss der Heimrennen.

Philipp Horn als Dritter im Sprint von Hochfilzen und Nawrath als Zweiter im Sprint von Oberhof hatten in diesem Winter für die bislang einzigen deutschen Podiumsplatzierungen bei den Männern gesorgt. "Da habe ich gesehen, dass es funktioniert", so Nawrath. Grundsätzlich werde der Kampf um die begehrten Medaillen aber "definitiv hart. Da muss uns schon ein richtiger Sensationstag gelingen, dass wir vorne mitspielen."

Bisher haben Nawrath, Zobel, Justus Strelow und Horn, der in Ruhpolding nach einer Erkrankung fehlt, ihr Olympia-Ticket gelöst. Ein Platz ist noch offen. Im Verfolger am Sonntag besitzt Lucas Fratzscher, 28. im Sprint, noch die besten Chancen, immerhin eine Teilnorm zu erfüllen. Danilo Riethmüller (55.) und Johannes Kühn (57.) liegen weit zurück.

Die Frauen starten am Sonntag um 12.30 Uhr (ZDF und Eurosport) in die Verfolgung. Vor allem Franziska Preuß, die Fünfte im Sprint wurde, hat bei ihrem Heimweltcup das erste Podest der Saison fest im Visier.

E.Magrini--PV

Empfohlen

FC Bayern: Karl wieder am Ball

Fußball-Nationalspieler Lennart Karl hat nach seinem dramatischen Aus für die WM einen weiteren Schritt in Richtung eines Comebacks gemacht. Fünfeinhalb Wochen nach seinem Muskelbündelriss im linken vorderen Oberschenkel hat der 18-Jährige beim FC Bayern erstmals wieder eine Einheit mit Ball absolviert. Erst in der vergangenen Woche war er ins Lauftraining eingestiegen.

Nach WM-Skandal: Balogun beklagt "unheimlich viel Lärm"

US-Nationalstürmer Folarin Balogun hat nach dem Skandal um seine aufgehobene Sperre bei der Fußball-WM tiefe Einblicke in ein verunsichertes US-Team gewährt. Die beispiellose Intervention von US-Präsident Donald Trump, die dem Angreifer trotz einer Roten Karte den Einsatz im Achtelfinale gegen Belgien (1:4) ermöglicht hatte, habe die Mannschaft vor der Partie verunsichert.

Wegen WM: Mourinhos Liga-Comeback mit Real verschoben

Die WM begann ohne einen spanischen Nationalspieler von Real Madrid, dennoch wird jetzt der Saisonauftakt der Königlichen in La Liga verschoben - wegen ihrer WM-Spieler. Erst am 22. August gibt Trainer José Mourinho sein Liga-Comeback bei Real, im Auswärtsspiel bei Espanyol Barcelona. Das ursprünglich für das Wochenende am 15./16. August geplante Heimspiel gegen Real Sociedad San Sebastian findet am 26. August statt, wie die Liga am Dienstag mitteilte.

Rekordablöse: Baum wechselt aus Leipzig zu Arsenal

Rekordtransfer im Frauenfußball: Außenstürmerin Lisa Baum (19) verlässt Bundesligist RB Leipzig und wechselt zum englischen Topklub FC Arsenal. Das gaben beide Vereine am Dienstag bekannt. Nach Bild-Informationen soll die Ablösesumme insgesamt 600.000 Euro betragen und wäre damit die höchste, die jemals für eine Spielerin aus der Frauen-Bundesliga gezahlt wurde.

Textgröße ändern: