Pallade Veneta - Früher Nackenschlag: Bayer muss ums Weiterkommen bangen

Früher Nackenschlag: Bayer muss ums Weiterkommen bangen


Früher Nackenschlag: Bayer muss ums Weiterkommen bangen
Früher Nackenschlag: Bayer muss ums Weiterkommen bangen / Foto: ANGELOS TZORTZINIS - SID

Die Ergebniskrise verschärft sich: Bayer Leverkusen hat den Härtetest im Hexenkessel von Piräus nicht bestanden und muss um die K.o.-Phase in der Champions League bangen. Die Rheinländer unterlagen beim griechischen Meister Olympiakos nach einem frühen Nackenschlag und katastrophaler Chancenverwertung mit 0:2 (0:2) und kassierten im dritten Spiel des neuen Jahres die dritte schmerzhafte Niederlage.

Textgröße ändern:

Mit neun Punkten hat die Werkself die Qualifikation für die Play-offs weiter in der eigenen Hand, muss in einem "Endspiel" gegen den FC Villarreal in der kommenden Woche (28. Januar) aber höchstwahrscheinlich gewinnen. Costinha (2.) schockte Bayer früh, Mehdi Taremi (45.+1) kurz vor der Pause. Der deutsche Vizemeister, der zahlreiche gute Möglichkeiten liegen ließen, konnte sich für einen couragierten Auftritt nicht belohnen. Die Suche nach dem dringend benötigten Turnaround im neuen Jahr geht damit weiter.

"Unser Ziel ist, in die nächste Runde zu kommen. Dazu haben wir die Möglichkeit mit einem Sieg", hatte Trainer Kasper Hjulmand vor der Partie gesagt, seine Mannschaft sei trotz der empfindlichen Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:4) und bei der TSG Hoffenheim (0:1) zum Jahresstart "sehr bereit für dieses Spiel".

Doch Hjulmand musste mit ansehen, wie seine Mannschaft früh in Rückstand geriet: Der sträflich freigelassene Costinha köpfte nach einer Ecke zur Führung für die Gastgeber ein. Janis Blaswich, der anstelle des "längerfristig" verletzten Stammkeepers Mark Flekken (Bänderverletzung im rechten Knie) im Tor stand und sein Startelf-Debüt für die Werkself gab, konnte den Einschlag nicht verhindern.

Leverkusen bemühte sich in der Folge um Spielkontrolle, Loïc Badé (10.) vergab nach einer Ecke die Chance auf den Ausgleich. Bayer übernahm nun das Kommando und spielte sich immer wieder gefährlich vor das Tor: Lucas Vazquez (16.) scheiterte aus spitzem Winkel an Piräus-Keeper Konstantinos Tzolakis, Christian Kofane (25.) konnte eine scharfe Hereingabe von Badé nicht verwerten.

Bayer betrieb nun Chancenwucher: Tzolakis parierte einen Distanzschuss von Alejandro Grimaldo (37.) stark, kurz vor der Pause ließen Vazquez (44.) und Kofane (45.) das 1:1 aus kürzester Distanz teils kläglich liegen. Auf der Gegenseite schloss Taremi einen Konter eiskalt ab.

Nach dem Seitenwechsel drängte der Vizemeister sofort auf den Anschlusstreffer, Ibrahim Maza verzog aus spitzem Winkel (47.). Die Werkself kam in der Folge aber nur noch selten in die gefährliche Zone, die Partie verflachte ein wenig. Piräus verteidigte die Führung angepeitscht von den euphorischen Heimfans leidenschaftlich. Der eingewechselte Patrik Schick (80.) scheiterte am überragenden Tzolakis.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Staffel im Hinterkopf: "Partymaus" Taubitz gibt nur "Halbgas"

So richtig krachen ließ es "Partymaus" Julia Taubitz nicht. Unter großem Applaus wurde die neue Rodel-Königin um 22.00 Uhr im Deutschen Haus empfangen, mit Freunden und Familie ließ sie ihren ersten Abend als Olympiasiegerin bei einem Aperol auf dem Gelände des Cortina Golf Club gemütlich ausklingen. Schließlich hat die 29-Jährige aus dem Erzgebirge bei den Winterspielen in Norditalien noch etwas vor.

"Extrem bitter" und "sehr stolz": Gefühlschaos bei der Hertha

Fabian Reese war in eine dicke Hertha-Decke gehüllt, als er über das schlimme Ende dieses packenden DFB-Pokal-Viertelfinales seiner Hertha sprach. "Im Elfmeterschießen zu verlieren, ist extrem bitter. Gerade nach der Leistung, die wir gezeigt haben", sagte der Berliner. Dieses 4:5 im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg sei "unglaublich schade", gleichwohl sei er "sehr, sehr stolz auf die gesamte Mannschaft."

Shiffrin: "Muss in der kurzen Zeit lernen"

Slalom-Queen Mikaela Shiffrin wollte die nächste Olympia-Pleite ihrer großen Karriere nicht so recht an sich heran lassen. "Ich achte darauf, keine Ausreden zu suchen, aber es liegt an vielen verschiedenen Faktoren. Ich habe nicht die richtige Balance gefunden, um mein volles Tempo abzurufen", sage die US-Amerikanerin, nachdem für sie und Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson statt der erwarteten Goldmedaille in der Team-Kombination nur Rang vier stand - weil ausgerechnet Weltcup-Dominatorin Shiffrin in Cortina im Stangenwald ungewohnte Schwächen zeigte.

Unterstützung für Heraskewytsch: "Wäre fast ein Skandal"

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch hat bei seinem Grundsatzstreit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) prominente Unterstützung erhalten. "Ich kann ihn definitiv verstehen", sagte der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch dem SID.

Textgröße ändern: