Pallade Veneta - Die Krise hält an: Eintracht zerfällt nach Führung

Die Krise hält an: Eintracht zerfällt nach Führung


Die Krise hält an: Eintracht zerfällt nach Führung
Die Krise hält an: Eintracht zerfällt nach Führung / Foto: Oliver Vogler - IMAGO/Jan Huebner/SID

Der Sturzflug hält an, die Gegentorflut ebenfalls: Eintracht Frankfurt hat auch das zweite Spiel unter Interimstrainer Dennis Schmitt verloren und droht in der Fußball-Bundesliga, den Anschluss an die internationalen Ränge zu verlieren. Die SGE unterlag der TSG Hoffenheim am Samstagnachmittag trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:3 (1:0). Nach der Entlassung von Cheftrainer Dino Toppmöller vor einer Woche warten die Hessen nun inzwischen seit fünf Bundesligapartien auf einen Sieg.

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Max Moerstedt (52.) und Ozan Kabak (60.) sorgten mit ihren Kopfballtreffern für den dritten Dreier der TSG im dritten Bundesligaspiel 2026, hinzu kam ein Eigentor von Aurele Amenda (65.). Frankfurt reichte der Führungstreffer durch Winter-Neuzugang Arnaud Kalimuendo (18.) nicht. Die Kraichgauer festigten durch ihren elften Saisonerfolg Champions-League-Rang drei und distanzierten die Eintracht gleichzeitig auf neun Punkte.

In den vier bisherigen Pflichtspielen im neuen Jahr hatte Frankfurt jeweils drei Gegentreffer kassiert, Sportvorstand Markus Krösche nahm das Team drei Tage nach dem Ausscheiden aus der Champions League in die Pflicht. "Ich glaube, dass wir als Mannschaft besser verteidigen müssen", sagte er vor Anpfiff bei DAZN, "es nagt am Selbstvertrauen, wenn man regelmäßig so viele Gegentore kassiert."

Dementsprechend war Frankfurt zu Beginn der Partie auf defensive Stabilität bedacht, Hoffenheim versuchte es mit hohem Pressing. Es entwickelte sich vor 58.500 Zuschauern zunächst eine ausgeglichene Partie ohne nennenswerte Höhepunkte - bis Can Uzun den Ball in den Lauf von Kalimuendo hob, der aus halblinker Position TSG-Keeper Oliver Baumann überwand.

Die Gäste waren von dem Rückstand unbeeindruckt: Kabak köpfte nach einer Ecke an den Pfosten (21.), Andrej Kramaric zirkelte einen Freistoß knapp links am Tor vorbei (29.). Obwohl sich die Eintracht in der Abwehr verbessert zeigte, musste auch Torhüter Kaua Santos eingreifen, als er erst einen Schuss von Fisnik Asllani sehenswert entschärfte (39.) und dann einen Kopfball von Wouter Burger im zweiten Versuch fing (45.+1). Die Pausenführung der SGE war insgesamt schmeichelhaft.

Nach Wiederanpfiff bemühte sich die SGE um mehr Engagement in der Offensive - dann schlug auf der Gegenseite Burger eine Flanke auf Moerstedt, der zum Ausgleich einköpfte. Torhüter Santos sah dabei nicht gut aus. Hoffenheim blieb am Drücker - und ging in Führung: Diesmal flankte Burger von rechts, Kabak drückte den Ball per Kopf über die Linie.

Und es sollte noch schlimmer kommen für Frankfurt: Nur fünf Minuten nach dem Rückstand fälschte Amenda einen Schuss von Vladimir Coufal ins eigene Netz ab. Die Adlerträger bemühten sich in einer still gewordenen Arena nun um Schadensbegrenzung, Hoffenheim lauerte auf Konter.

R.Zarlengo--PV

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