Pallade Veneta - BVB muss in die Play-offs

BVB muss in die Play-offs


BVB muss in die Play-offs
BVB muss in die Play-offs / Foto: Sascha Schuermann - SID

Die Erfolgsserie gerissen, das direkte Achtelfinalticket verpasst: Borussia Dortmund hat zum Abschluss der Ligaphase der Champions League einen Dämpfer kassiert und muss wie im Vorjahr den Umweg über die Play-offs gehen. Der BVB unterlag Inter Mailand 0:2 (0:0) und schaut nun gebannt in Richtung Nyon. In der Zentrale der Europäischen Fußball-Union (UEFA) werden am Freitag (12.00 Uhr) die Play-offs ausgelost.

Textgröße ändern:

Dortmund hatte seit Dezember 2024 in der Königsklasse im eigenen Stadion nicht mehr verloren. Doch Federico Dimarco mit einem direkt verwandelten Freistoß (80.) und Andy Diouf (90.+4) besiegelten die Niederlage für den BVB.

Dass es nicht für den direkten Einzug ins Achtelfinale genügte, lag aber nicht allein am Ergebnis von Mittwochabend. Jüngst hatte der BVB mit 0:2 bei Tottenham Hotspur verloren und sich davor ein ärgerliches 2:2 gegen den Außenseiter Bodö Glimt geleistet. Dadurch war die Ausgangslage vor dem Duell mit dem italienischen Spitzenteam bereits höchst kompliziert gewesen. Dortmund war als 16. der 36er-Tabelle in den abschließenden Spieltag gegangen, der Sprung unter die besten acht Teams wäre nur bei passenden Ergebnissen auch von den anderen Plätzen möglich gewesen.

Ausgerechnet in dem wichtigen Spiel hatte Dortmund Personalsorgen in der Defensive. Waldemar Anton fehlte kurzfristig wegen eines Infekts, Niklas Süle (Rücken), Marcel Sabitzer (Wade) und Daniel Svensson (Rotsperre) standen ebenfalls nicht zu Verfügung - und so durfte der 20 Jahre alte Italiener Filippo Mané sein Startelfdebüt in der Königsklasse geben.

Mané wirkte wie auch Kapitän Emre Can anfangs nicht sicher, die Italiener griffen vornehmlich über die linke Seite an und fanden immer wieder Lücken. Dimarco (14.) schoss in Gregor Kobels Arme, und der deutsche Nationalspieler Yann Aurel Bisseck (16.) hatte plötzlich so viel Platz, dass er mit seinen Freiheiten nichts anzufangen wusste. Kurz zuvor hätte Serhou Guirassy (11.) den BVB in Führung bringen müssen, doch beim Schussversuch rutschte er freistehend weg.

Ansonsten tat sich Dortmund schwer, Chancen herauszuspielen. Auch Inter kam nur selten gefährlich vor das Tor, meist spielte sich das Geschehen im Mittelfeldzentrum ab. Erst kurz vor der Pause sorgte Ange-Yoan Bonny (42.) nochmals für einen Ansatz von Torgefahr, Kobel hielt den Kopfball sicher.

Der BVB kam entschlossen aus der Pause und wollte die Lethargie der ersten 45 Minuten ablegen. Doch bei allem Bemühen fehlte immer wieder die Präzision.

Ohne große Höhepunkte verstrich die Zeit, auch die Mailänder taten lange wenig fürs Spiel und gingen erst spät ins Risiko. Dennoch musste Ramy Bensebaini urplötzlich in höchster Not gegen Pio Esposito (63.) retten.

Trainer Niko Kovac versuchte, mit der Einwechslung von Karim Adeyemi für den erneut glücklosen Guirassy für mehr Tempo zu sorgen. Fábio Silva rückte ins Sturmzentrum, Adeyemi auf den Flügel. Der Nationalspieler vergab direkt eine gute Möglichkeit gegen Yann Sommer (71.). Dann traf Inter.

A.Fallone--PV

Empfohlen

Olympia-Medaillen mit Sollbruchstelle

Die Medaillen bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo haben offenbar eine Sollbruchstelle. Bei mehreren an den ersten beiden Wettkampftagen geehrten Athletinnen und Athleten brach der Steg, der das Band an der Plakette hält. Das Malheur passierte dem deutschen Biathleten Justus Strelow nach Bronze mit der Mixed-Staffel genau so wie der Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson (USA) und der schwedischen Langläuferin Ebba Andersson nach ihrem Silber-Gewinn.

"Die Seahawks quälen Maye": US-Pressestimmen zum Super Bowl

Die amerikanischen Medien schreiben den Triumph der Seattle Seahawks der überragenden Defense zu. Die US-Pressestimmen zum 60. Super Bowl.

Loch lässt Zukunft offen: "Schaue von Jahr zu Jahr"

So sehr sich Felix Loch über den Olympiasieg seines Teamkollegens Max Langenhan freute, so sehr nagte die Enttäuschung über eine vergebene Chance am Rodel-Altmeister. Loch war als Mitfavorit nach Italien gereist, doch ihm unterliefen an den beiden Wettkampftagen im Cortina Sliding Centre zu viele Fehler. Platz sechs ist zu wenig für die Ansprüche des 36-Jährigen und möglicherweise zu wenig für einen würdigen Abschied von der olympischen Bühne.

Bayern "extrem froh" über "Schlüsselspieler" Díaz

Mit dem Spielball unter dem Arm schlenderte Luis Díaz aus dem Stadion, da geriet Sportvorstand Max Eberl mit Blick auf den überragenden Kolumbianer ins Schwärmen. Díaz sei beim 5:1 (3:1) von Bayern München gegen die TSG Hoffenheim "der Schlüsselspieler" gewesen, "der den Unterschied gemacht hat", lobte Eberl.

Textgröße ändern: