Pallade Veneta - Fußball: China sperrt Ex-Nationaltrainer lebenslang

Fußball: China sperrt Ex-Nationaltrainer lebenslang


Fußball: China sperrt Ex-Nationaltrainer lebenslang
Fußball: China sperrt Ex-Nationaltrainer lebenslang / Foto: KARIM JAAFAR - SID

Der ehemalige Trainer der chinesischen Fußball-Nationalmannschaft Li Tie sowie 72 weitere Personen sind lebenslang gesperrt worden. Das teilte der nationale Verband CFA am Donnerstag mit. Zudem wurden 13 Spitzenvereine wegen Spielmanipulation und Korruption mit Punktabzug und Geldstrafen belegt.

Textgröße ändern:

Die Strafen seien nach einer "systematischen Überprüfung" verhängt worden und notwendig, "um die Disziplin in der Branche durchzusetzen, das Fußballumfeld zu bereinigen und einen fairen Wettbewerb aufrechtzuerhalten", schrieb der Verband auf seinem offiziellen Social-Media-Account. Aus dem Statement ging nicht hervor, wann und wie die zuletzt bekannt gewordenen Spielmanipulationen stattgefunden haben.

Unter Staatspräsident Xi Jinping hat in den letzten Jahren eine umfassende Antikorruptionskampagne den chinesischen Fußball erfasst. Mehrere hochrangige Verbandsfunktionäre wurden ihres Amtes enthoben, während Dutzende von Spielern wegen Spielmanipulation und Glücksspiel gesperrt wurden. So war auch der frühere Everton-Profi Li, der von 2019 bis 2021 die Nationalmannschaft betreut hatte, 2024 zu 20 Jahren Haft wegen Bestechung verurteilt worden. Auch er befindet sich laut CFA unter den Personen, die nun lebenslang für alle Aktivitäten im Fußball gesperrt wurden.

Auch die Vereine, die bestraft wurden, sind namhaft. Von den 16 Klubs, die in der höchsten chinesischen Liga CSL spielen, sind elf Vereine vom Punktabzug und den Geldstrafen betroffen. So müssen Vizemeister Shanghai Shenhua sowie Tianjin Jinmen Tiger mit den härtesten Sanktionen rechnen: Zehn Punkte Abzug und eine Million Yuan (ca. 120.000 Euro) Geldstrafe, wenn die Saison 2026 im März beginnt. Meister Shanghai Port drohen fünf Zähler Abzug und eine Strafe von 400.000 Yuan.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist

Drohne, Rote Karte, Elfer-Drama: Der englische Meister FC Arsenal hat sich in einem wilden Pokalkrimi blamiert. Nach einem 1:1 (0:1) nach 90 Minuten verlor die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz beim Tabellen-18. der vierten englischen Liga im Achtelfinale des League Cup 3:5 im Elfmeterschießen. Havertz traf vom Punkt, doch der Brasilianer Bruno Guimaraes vergab als vierter Arsenal-Schütze. Beim Außenseiter waren alle fünf angetretenen Spieler erfolgreich.

Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder

Niclas Füllkrug ärgerte seinen Ex-Klub schon wieder, doch Borussia Dortmund beendete mit einem Kraftakt die schwarze Pokalserie gegen Werder Bremen - rechtzeitig vor dem Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern. Trotz eines Doppelpacks des eingewechselten Torjägers setzte sich der BVB im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals mit 3:2 (2:0) nach drei Pleiten in Folge erstmals seit Januar 2008 wieder gegen die Norddeutschen durch.

Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah

Nur noch ein Schritt bis zur Eins: Alexander Zverev ist dem schnellen Sprung an die Spitze der Weltrangliste ganz nah. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger überstand beim ATP-Turnier in Wien einen echten Krimi zum Auftakt gegen den jungen Spanier Martín Landaluce und setzte sich nach mehr als drei Stunden Spielzeit 7:5, 3:6, 7:6 (13:11) durch.

Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale

Hessischer Jubel an der Elbe: Eintracht Frankfurt hat bravourös das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter gewann das Erstliga-Duell beim Hamburger SV mit 3:1 (0:0) und darf in schwierigen Wochen ganz leise vom sechsten Cupgewinn der Klubhistorie träumen.

Textgröße ändern: