Pallade Veneta - Sabalenka zu gut - Switolina verpasst wieder das Finale

Sabalenka zu gut - Switolina verpasst wieder das Finale


Sabalenka zu gut - Switolina verpasst wieder das Finale
Sabalenka zu gut - Switolina verpasst wieder das Finale / Foto: DAVID GRAY - SID

Aryna Sabalenka steht als erste Finalistin der Australian Open fest. Die Weltranglistenerste aus Belarus war auch im brisanten Halbfinalduell mit der Ukrainerin Elina Switolina nicht zu bremsen. Durch das 6:2, 6:3 zog Sabalenka zum vierten Mal in Folge ins Endspiel von Melbourne ein.

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Dank einer erneut dominanten Leistung der Favoritin dauerte die Partie in der Rod Laver Arena nur 76 Minuten. Nach zuvor zwei Finalsiegen hatte Sabalenka im vergangenen Jahr überraschend das Endspiel gegen die US-Amerikanerin Madison Keys verloren. Nun steht sie abermals kurz vor ihren dritten Titel Down Under und dem insgesamt fünften bei einem Grand Slam.

Switolina, die ihrer Gegnerin nach dem Spiel erwartungsgemäß den Handschlag verweigerte, verpasste hingegen auch im 48. Anlauf den Einzug in das Finale bei einem Major. Als Trostpflaster kehrt die Ukrainerin aber am Montag in die Top 10 der Weltrangliste zurück - erstmals nach ihrer Schwangerschaft (2022-23).

Den Einzug ins Halbfinale hatte Switolina den frierenden und vom Krieg gebeutelten Menschen in ihrer Heimat gewidmet. Sie hoffe, dass sie diesen "etwas Licht" bringen konnte, sagte sie. Die 31-Jährige hatte Sabalenka schon bei den French Open 2023 nicht die Hand gegeben.

Diesmal fand Switolina von Beginn an nicht zu ihrem besten Spiel. Sabalenka haderte zwar immer wieder im Gespräch mit ihrer Box, war aber die klar dominierende Akteurin. "Gegen Sabalenka hast du nicht viele Chancen, die musst du dann nutzen", sagte Boris Becker am Eurosport-Mikrofon - doch Switolina musste sich letztlich geschlagen geben.

Im zweiten Halbfinale stehen sich Jessica Pegula (USA) und Elena Rybakina aus Kasachstan gegenüber. Alle vier Halbfinalistinnen waren in diesem Jahr ohne Satzverlust durch das bisherige Turnier marschiert - bei einem Grand Slam hatte es das seit 1995 (French Open) nicht mehr gegeben.

M.Jacobucci--PV

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