Pallade Veneta - "Macht Lust auf mehr": Handballer verlassen Silkeborg

"Macht Lust auf mehr": Handballer verlassen Silkeborg


"Macht Lust auf mehr": Handballer verlassen Silkeborg
"Macht Lust auf mehr": Handballer verlassen Silkeborg / Foto: Thomas Traasdahl - IMAGO/SID

Deutschlands Silber-Handballer haben ein positives EM-Fazit gezogen und Dänemark nach knapp drei Wochen mit großen Zielen verlassen. "Wir können sehr, sehr stolz sein auf das, was wir in den vergangenen Wochen geleistet haben", sagte Rückraumspieler Julian Köster bei der Abreise am Montag aus Silkeborg. Man habe nicht Gold verloren, sondern "auf jeden Fall Silber gewonnen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft und Jungs dabei gehabt, die ihr erstes Turnier gespielt haben. Das macht Lust auf mehr."

Textgröße ändern:

Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason hatte ihr EM-Abenteuer am Sonntag mit einem gemütlichen Abend im Restaurant "HumleShok" ausklingen lassen. Im Turnierverlauf gab es für das junge deutsche Team, in dem elf Spieler 25 Jahre oder jünger sind, in neun Spielen sechs Siege und drei Niederlagen - zwei davon gegen den neuen EM-Champion Dänemark. Köster bezeichnete die EM als eine Bestätigung, dass Olympia-Silber 2024 "keine Überraschung, kein Ausrutscher im positiven Sinne war. Der Hunger ist nach wie vor groß, dass wir nochmal ganz oben angreifen wollen."

Das verlorene Endspiel (27:34), das 12,8 Millionen Menschen im deutschen TV verfolgten, sorgt für zusätzlichen Ansporn, bei der Heim-WM im kommenden Jahr ganz vorn zu landen. "Die Jungs können stolz sein auf das Turnier, das sie gespielt haben. Gerade die Entwicklung im Turnier hat die Leute begeistert. Das nehmen wir mit auf die Reise in Richtung Heim-WM", sagte DHB-Teammanager Benjamin Chatton, bevor der Mannschaftsbus um 11.11 Uhr vom Parkplatz des Teamhotels in Silkeborg abfuhr.

Angesprochen auf den Kabinenbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Finale am Sonntagabend meinte Chatton: "Es war ein netter Austausch. Er hat uns zugesagt, dass er auch 2027 vorbeischauen will. Wir hoffen, dass wir ihm auch einen Anlass dazu geben und wieder das Finale erreichen und dann auch etwas Goldenes in der Hand halten können."

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Inter Miami: Messi trifft bei Stadion-Premiere

Thomas Müller hat seinen Vancouver Whitecaps in einer dramatischen Schlussphase mit einem Elfmetertor zum Sieg verholfen - doch im Mittelpunkt des sechsten Spieltags in der Major League Soccer (MLS) stand einmal mehr Lionel Messi. Der Superstar eröffnete das neue Stadion von Inter Miami beim 2:2 gegen Austin FC gleich einmal mit einem Tor.

Duell der Superstars: Jokic schlägt Wembanyama

Nikola Jokic hat das Duell der Superstars gegen Victor Wembanyama für sich entschieden und mit den Denver Nuggets den Siegeszug der San Antonio Spurs gestoppt. Angeführt vom dreimaligen MVP aus Serbien setzten sich die Nuggets in der nordamerikanischen Basketballliga NBA mit 136:134 nach Verlängerung durch, Jokic sammelte 40 Punkte, 13 Assists und zwölf Rebounds. Den Spurs reichten 34 Zähler, 18 Rebounds und sieben Assists von Wembanyama nicht, um den zwölften Sieg in Serie zu feiern.

Curling-WM: Schweden gewinnt Finale gegen Kanada

Schwedens Curler haben sich für die enttäuschenden Olympischen Winterspiele in Mailand rehabilitiert und sich zum 13. Mal zum Weltmeister gekürt. Bei der WM in den USA setzte sich das Team um Skip Niklas Edin im Finale gegen Kanada mit 9:6 durch.

Kane geht trotz Verletzung steil: "Wow, wow, wow!"

Die Verletzung war Harry Kane nicht anzumerken, als er nach dem furiosen Comeback-Sieg seiner Kumpels steil ging. "Wow, wow, wow! Was für ein Comeback! Ein Lob an die Jungs", jubelte der angeschlagene Torjäger des FC Bayern in einem selbstgedrehten Handy-Video über das 3:2 (0:0) des deutschen Rekordmeisters in der Fußball-Bundesliga nach 0:2-Rückstand beim SC Freiburg: "Was für eine Mentalität. Was für ein Sieg. Ein großartiger Auswärts-Dreier."

Textgröße ändern: