Pallade Veneta - Generalprobe ohne NHL-Profis: DEB-Team schlägt Italien

Generalprobe ohne NHL-Profis: DEB-Team schlägt Italien


Generalprobe ohne NHL-Profis: DEB-Team schlägt Italien
Generalprobe ohne NHL-Profis: DEB-Team schlägt Italien / Foto: -IMAGO - IMAGO/ActionPictures/SID

Ohne die NHL-Cracks um Fahnenträger Leon Draisaitl hat das deutsche Eishockeyteam bei der Olympia-Generalprobe in Bozen Gastgeber Italien nur mit Mühe geschlagen. Die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis setzte sich beim einzigen Test für die Winterspiele nach gutem Beginn mit 4:3 (2:0, 1:2, 1:1) durch. Am Donnerstag reist der Tross des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nach Mailand, der Großteil der Spieler aus Nordamerika soll am Samstag im Olympischen Dorf eintreffen.

Textgröße ändern:

Neben Superstar Draisaitl (Edmonton Oilers), der früher fliegt und am Freitagabend als erster deutscher Eishockeyspieler die Fahne bei einer Olympia-Eröffnungsfeier tragen wird, standen gegen die Italiener auch Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Tim Stützle (Ottawa Senators), John-Jason Peterka (Utah Mammoth), Nico Sturm (Minnesota Wild) und Draisaitls Teamkollege Joshua Samanski nicht zur Verfügung.

Tobias Rieder traf in Überzahl zur Führung (12.) für das mit zahlreichen Spielern aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufgefüllte DEB-Team. Kai Wissmann, der zuletzt nach einem Achillessehnenriss erst 25 Tage vor dem Olympia-Auftakt sein Comeback für die Eisbären Berlin gegeben hatte, erhöhte (13.).

Fabio Wagner erzielte das 3:0 (25.) für den Olympia-Silbermedaillengewinner von 2018, Dustin Gazley überwand wenig später Maximilian Franzreb im deutschen Tor und verkürzte (30.). In Unterzahl kassierte das DEB-Team kurz vor der zweiten Pause den nächsten Gegentreffer durch Tommy Purdeller (40.), Mitte des Schlussdrittels stellte Yasin Ehliz im Powerplay auf 4:2 (49.). Erst ganz kurz vor der Schlusssirene sorgte Alessandro Segafredo für den Endstand (60.).

Die deutsche Mannschaft hat sich seit dem vergangenen Samstag im Olympia-Camp in Bozen auf das Turnier vorbereitet. In Mailand trifft die deutsche Mannschaft am 12. Februar (21.10 Uhr) zum Auftakt auf Dänemark, weitere Gegner in der Gruppe C sind Lettland (14. Februar, 12.10 Uhr) und die USA (15. Februar, 21.10 Uhr). Die drei Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die übrigen Teams spielen in einer Qualifikationsrunde um die vier offenen Plätze.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Leihe verlängert: Gruda bleibt bei RB

Fußball-Bundesligist RB Leipzig und Brajan Gruda gehen gemeinsam in die kommende Saison. Die Sachen haben das Leihgeschäft um den Offensivspieler mit dem englischen Erstligisten Brighton & Hove Albion um eine Spielzeit verlängert. Medienberichten zufolge enthält der Deal eine Kaufpflicht in Höhe von 25 Millionen Euro, die bei einer gewissen Anzahl an Einsätzen greifen soll.

Bilic neuer kroatischer Nationaltrainer

Der frühere Bundesliga-Profi Slaven Bilic wird abermals Trainer der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft. Das Exekutivkomitee habe einem entsprechenden Vorschlag von Präsident Marijan Kustic zugestimmt, teilte der Verband HNS am Montag mit, ohne eine Vertragslaufzeit zu nennen. Bilic, der die "Feurigen" bereits zwischen 2006 und 2012 betreut hatte, folgt auf Erfolgscoach Zlatko Dalic. Dieser war nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Portugal (1:2) zurückgetreten.

RB blendet Klopp-Gespräche aus: "Voller Fokus hier in Leipzig"

Die Verhandlungen von Red-Bull-Fußballchef Jürgen Klopp mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über eine Anstellung als Bundestrainer sollen die Saisonvorbereitung des Bundesligisten RB Leipzig nicht großartig beeinflussen. "Wir haben natürlich den vollen Fokus hier in Leipzig und versuchen, gemeinsam mit der Mannschaft und allen Mitarbeitern, die Vorbereitung bestmöglich zu nutzen", sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer am Montag bei der Vorstellung des neuen Cheftrainers Martín Demichelis.

Tennis-Weltrangliste: Zverev Zweiter, Struff mit großem Satz

Alexander Zverev ist wieder Zweiter, Jan-Lennard Struff springt auf Platz 41: Die beiden besten deutschen Tennisprofis haben durch ihre starken Auftritte in Wimbledon in der Weltrangliste Boden gutgemacht. Bei den Frauen erlebte Laura Siegemund dagegen einen Absturz.

Textgröße ändern: