Pallade Veneta - Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth

Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth


Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth
Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth / Foto: Melanie Zink - IMAGO/Sportfoto Zink/SID

Der 1. FC Magdeburg hat einen aberwitzigen Schlagabtausch bei der SpVgg Greuther Fürth für sich entschieden und einen enorm wichtigen Sieg im Rennen um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander setzte sich bei den Franken mit 5:4 (5:3) durch und sprang auf den 13. Tabellenplatz. Acht Tore in der ersten Halbzeit hatte es in der 2. Liga zuvor erst dreimal gegeben.

Textgröße ändern:

Die Fürther, die nun mit 52 Gegentoren nach 21 Spielen Tabellenletzter sind, waren durch Brynjar Ingi Bjarnason (8.) in Führung gegangen. Doch dann brach eine ganz wilde Phase an. Magdeburg traf zwischen der 13. und der 33. Minute fünfmal, ein Eigentor von Reno Münz (13.) brachte die Gäste ins Rollen. Dann folgten ein Dreierpack von Mateusz Zukowski (15., 29., 33.) sowie ein Treffer durch Rayan Ghrieb (23.). Doni Arifi (43.), Jan Elvedi (45.+5) und Sayfallah Ltaief (47.) brachten die Gastgeber aber nochmals heran.

Angesichts der Tabellenkonstellation hätte man ein Duell zweier zurückhaltender Mannschaften erwarten können. Doch in Fürth ging es von Beginn an munter hin und her, beide Teams zeigten sich enorm anfällig. Magdeburg nutzte die Schwächen der Gastgeber eiskalt aus, vor allem Zukowski und der auffällige Spielmacher Baris Atik waren nicht zu stoppen.

Aber in der Defensive agierte auch der FCM vogelwild. Insbesondere Torhüter Dominik Reimann wirkte unsicher und hatte große Probleme bei hohen Bällen. Drei Gegentreffer fingen sich die Gäste nach Ecken, als dann noch Atik einen ganz schwachen Rückpass spielte und Ltaief diese Einladung annahm, war das Spiel wieder völlig offen.

In dieser Schlagzahl ging es jedoch nicht weiter, Fürth mühte sich um den Ausgleich. Die Teams kamen nun nicht mehr so leicht vors gegnerische Tor.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Neuer Tabellenführer: Darmstadt überrollt Kaiserslautern

Darmstadt 98 hat den Patzer von Schalke 04 genutzt und mit einem furiosen Sieg die Tabellenführung in der 2. Liga übernommen. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt überrollte den 1. FC Kaiserslautern beim 4:0 (3:0) vor allem in der ersten Halbzeit, Fraser Hornby (5./Foulelfmeter), Fynn-Luca Lakenmacher (29.), Kai Klefisch (45.) und Luca Marseiler (90.+2) versetzten die Fans zu Hause am Böllenfalltor mit ihren Treffern in Ekstase.

Skispringerin Ström holt Gold vor Prevc - Freitag Siebte

Selina Freitag Siebte, Agnes Reisch Neunte: Die deutschen Skispringerinnen haben nach einem verpatzten ersten Durchgang die erhoffte Olympia-Medaille von der Normalschanze verpasst. Gold ging in Predazzo überraschend an Anna Odine Ström aus Norwegen, die Weltmeisterin Nika Prevc aus Slowenien auf Rang zwei verwies. Nozomi Maruyama aus Japan holte Bronze.

Nur 1:1 in Gladbach: Bayer lässt Punkte liegen

Bayer Leverkusen hat sich beim kriselnden Westrivalen Borussia Mönchengladbach einen Ausrutscher im engen Champions-League-Rennen geleistet. Der Vizemeister musste sich im Bundesliga-Topspiel am Samstagabend nach einer lange enttäuschenden Vorstellung mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Nach zuvor vier Erfolgen riss damit auch die kurze Siegesserie der Werkself.

Gold für Loch schon in weiter Ferne - Langenhan führt

Für Rennrodler Felix Loch scheint der Traum von der dritten olympischen Goldmedaille im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag geplatzt zu sein - dafür greift Max Langenhan nach dem Sieg: Nach einem schweren Patzer am Start des ersten Laufes liegt Altmeister Loch (36) aus Berchtesgaden nach zwei von vier Durchgängen in Cortina d'Ampezzo bereits 0,919 Sekunden hinter dem führenden Weltmeister Langenhan, der im neu gebauten Cortina Sliding Centre mit zwei Bahnrekorden direkt ein Ausrufezeichen setzte.

Textgröße ändern: