Pallade Veneta - Europe Top 16: "Antiheldin" Winter siegt in Montreux

Europe Top 16: "Antiheldin" Winter siegt in Montreux


Europe Top 16: "Antiheldin" Winter siegt in Montreux
Europe Top 16: "Antiheldin" Winter siegt in Montreux / Foto: ADEK BERRY - SID

Sabine Winter hat zum ersten Mal das prestigereiche Tischtennisturnier Europe Top 16 im Schweizer Montreux gewonnen. Die deutsche Nummer eins setzte sich im Finale gegen die Rumänin Bernadette Szöcs mit 3:0 durch und untermauerte ihren Status als derzeit beste Spielerin Europas. Im Halbfinale hatte Winter ihre Teamkollegin Ying Han ebenfalls ohne Satzverlust bezwungen.

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"Dieser Sieg bedeutend mir sehr, sehr viel. Der Gewinn beim Europe Top 16 Cup ist international mein bedeutendster Titel - und den werde ich auch gebührend feiern", sagte Winter.

Bronze gab es bei den Männern für Benedikt Duda vom Bundesligisten TTC Schwalbe Bergneustadt. Der EM-Zweite von 2024 verlor im Halbfinale gegen den Slowenen Darko Jorgic vom Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken. Den Titel holte sich der Franzose Alexis Lebrun. "Es ist natürlich super, dass ich nach dem zweiten Platz bei der EM jetzt auch beim Europe Top 16 im Halbfinale war. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben – aber es gibt noch viel zu tun", sagte Duda.

Winter war 2025 in Montreux erstmals mit ihrem Antitopspinbelag auf der Rückhand angetreten - ein Entschluss, der den Verlauf ihrer Karriere entscheidend beeinflusst hat. "Im Vorjahr war ich die Letzte, die in das Feld gerutscht ist und musste in die Quali. Mein gutes Turnier damals war in gewisser Weise auch ein Türöffner für mein neues Spielsystem mit dem Anti", sagte die 33-Jährige.

Als Nummer 17 der Weltrangliste ist Winter derzeit die beste Europäerin in der von Asiatinnen dominierten Sportart. Nach dem Belagwechsel ging es steil bergauf, im Herbst zog sie ins Finale beim WTT-Champions-Turnier in Montpellier ein, der zweithöchsten Turnierklasse nach dem Grand Smash. "Mit dem Anti habe ich den Spaß am Tischtennis wiedergefunden", sagte Winter, die für den TSV Dachau spielt.

Ihren Gegnerinnen vergeht dagegen häufiger die Lust. "Ich bin gegen sie noch immer auf der Suche nach der richtigen Taktik", sagte Ying Han, die das Turnier 2022, 2023 und 2025 gewonnen hatte: "Sie macht mit der Vorhand sehr wenige Fehler, und nun kommt auch noch ihre gefährlichere Rückhand dazu. Ihr neues System bringt im direkten Duell für mich eine große Umstellung mit sich – ich muss ganz anders gegen sie spielen als früher."

F.Abruzzese--PV

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