Pallade Veneta - DEB-Routinier Müller: "Ich akzeptiere die Entscheidung"

DEB-Routinier Müller: "Ich akzeptiere die Entscheidung"


DEB-Routinier Müller: "Ich akzeptiere die Entscheidung"
DEB-Routinier Müller: "Ich akzeptiere die Entscheidung" / Foto: Goldberg - IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/SID

Eishockey-Routinier Moritz Müller hat gefasst auf die Ablösung als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Mailand reagiert. "Es ist ein Amt, das ich immer sehr gerne ausgeübt habe. Es hat mich immer mit sehr großem Stolz erfüllt, für Deutschland Kapitän zu sein", sagte Müller dem SID am Dienstag: "Ich akzeptiere die Entscheidung so wie sie ist und unterstütze das Kapitäns-Team jetzt so gut wie ich kann."

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Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hatte am Montag sein dreiköpfiges Kapitänsteam für das hochkarätig besetzte Olympia-Turnier verkündet. Angeführt wird das Team von Bundestrainer Harold Kreis als Kapitän von Fahnenträger und NHL-Star Leon Draisaitl, der Stürmer der Edmonton Oilers wird assistiert von den beiden NHL-Spielern Moritz Seider und Tim Stützle.

Der 39-jährige Müller berichtete, von der Entscheidung in einem Gespräch mit Kreis vor der Anreise nach Italien erfahren zu haben. Dass sich seine Rolle im Team ändern wird, bezweifelt er nicht.

"Ich denke, zu sagen, dass sie sich nicht ändert, wäre falsch. Ich muss den Jungs, die es sind, auch den Platz geben. Sonst fühlt sich das nicht richtig an im Raum", sagte Müller. Er müsse dem Kapitänstrio den Platz geben, "sich so zu entfalten und so zu führen, wie sie das meinen. Ich bin natürlich immer gerne Ansprechpartner und helfe, wo ich kann. Aber ich kann jetzt nicht genau so auftreten, wie ich vorher aufgetreten bin."

Draisaitl sprach derweil von einer "großen Ehre, Kapitän der Nationalmannschaft zu sein." Allerdings sei die ganze Mannschaft voll mit Leadern - auch Müller zähle dazu. Müller sei für ihn "enorm wichtig, das weiß der Mo aber auch. Der Mo ist für mich hier wahrscheinlich mein Ansprechpartner Nummer eins. Das wird er auch immer sein", sagte Draisaitl. Müller sei "das Herz und die Seele des deutschen Eishockeys, das war er schon immer. Nur weil man keinen Buchstaben auf der Brust hat - das bedeutet überhaupt nichts."

Kreis betonte, mit allen Spieler zu sprechen. "Moritz Müller hat unglaublich viel Erfahrung. Der gehört schon zu der Gruppe, die wir nach einer Meinung fragen", sagte der Bundestrainer.

L.Barone--PV

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