Pallade Veneta - Unterstützung für Heraskewytsch: "Wäre fast ein Skandal"

Unterstützung für Heraskewytsch: "Wäre fast ein Skandal"


Unterstützung für Heraskewytsch: "Wäre fast ein Skandal"
Unterstützung für Heraskewytsch: "Wäre fast ein Skandal" / Foto: Andrea BERNARDI - SID

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch hat bei seinem Grundsatzstreit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) prominente Unterstützung erhalten. "Ich kann ihn definitiv verstehen", sagte der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch dem SID.

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Heraskewytsch hatte am Dienstagabend bei einer Pressekonferenz unterstrichen, nicht nur wie bislang im Training, sondern auch im olympischen Wettkampf am Donnerstag und Freitag den Helm tragen zu wollen, auf dem Porträts von im Krieg von russischen Soldaten getöteten Sportlern aus der Ukraine zu sehen sind. Das IOC sieht darin einen Verstoß gegen Regel 50 der Olympischen Charta, die politische Botschaften auf dem Spielfeld ("field of play") untersagt.

"Da ist kein Text oder irgendwas mit dabei", sagte Loch und ergänzte, eine mögliche Disqualifikation seines Freundes, der 2022 mit Familie Loch Weihnachten gefeiert hatte, wäre "traurig" und "ein bisschen ein Skandal". Er hoffe, "dass es nicht so weit kommt", betonte Loch: "Ich drücke ihm die Daumen, dass er da ein gutes Ende hinbringt. Das ist glaube ich ganz, ganz wichtig für ihn und natürlich auch für sein Land."

Auch das ukrainische Box-Idol Wladimir Klitschko bezog eindeutig Position. "Das IOC möchte nicht, dass Sie dies sehen. Hier ist es also: ein Helm zu Ehren der ukrainischen Olympioniken, die bei der Verteidigung ihres Landes gegen die barbarische russische Invasion, die nun bereits in ihr fünftes Jahr geht, ums Leben gekommen sind", schrieb der frühere Schwergewichtsweltmeister bei X. Klitschko ergänzte, die Olympischen Spiele seien "schon immer politische Spiele" gewesen: "Bei den Olympischen Spielen 2022 bat China Putin, mit der Invasion der Ukraine bis nach Ende der Spiele zu warten. Beenden wir also diese Heuchelei."

Am 24. Februar 2022 startete Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der unvermindert anhält.

F.M.Ferrentino--PV

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