Pallade Veneta - Shiffrin: "Muss in der kurzen Zeit lernen"

Shiffrin: "Muss in der kurzen Zeit lernen"


Shiffrin: "Muss in der kurzen Zeit lernen"
Shiffrin: "Muss in der kurzen Zeit lernen" / Foto: Marco BERTORELLO - SID

Slalom-Queen Mikaela Shiffrin wollte die nächste Olympia-Pleite ihrer großen Karriere nicht so recht an sich heran lassen. "Ich achte darauf, keine Ausreden zu suchen, aber es liegt an vielen verschiedenen Faktoren. Ich habe nicht die richtige Balance gefunden, um mein volles Tempo abzurufen", sage die US-Amerikanerin, nachdem für sie und Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson statt der erwarteten Goldmedaille in der Team-Kombination nur Rang vier stand - weil ausgerechnet Weltcup-Dominatorin Shiffrin in Cortina im Stangenwald ungewohnte Schwächen zeigte.

Textgröße ändern:

"Ich muss in der kurzen Zeit bis zu den anderen technischen Rennen lernen, was ich tun und anpassen muss", führte Shiffrin aus und fügte hinzu: "Ich kann aus diesem Tag etwas lernen, und das werde ich auch tun."

Das ist auch nötig, denn Abfahrts-Olympiasiegerin Johnson hatte an ihre Teamkollegin nach der besten Schussfahrt die Führung übergeben. Normalerweise ist eine solche Ausgangslage für Mikaela Shiffrin keine unbekannte Situation: Ihre 108 Weltcupsiege (71 im Slalom) sind Rekord, sieben der acht Weltcup-Slaloms in dieser Saison gewann die 30-Jährige, bei ihrem "schwächsten" Auftritt in Kranjska Gora Anfang Januar wurde sie Zweite.

Am Dienstag aber patzte Shiffrin, erzielte nur die 15.-beste Slalomzeit, verlor auf Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher (mit Kira Weidle-Winkelmann) eine ganze Sekunde. Erinnerungen wurden wach an die Spiele von Peking 2022, als Shiffrin als große Favoritin angereist war - und China ohne Medaille verließ. Immerhin zweimal hat Shiffrin zumindest schon Olympiagold gewonnen, 2014 triumphierte sie in Sotschi im Slalom, vier Jahre später in Pyeongchang im Riesenslalom.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Woods direkt nach Unfall: Mit dem "Präsidenten" gesprochen

Sofort "den Präsidenten" in der Leitung: Tiger Woods hat mit einer überraschenden Aussage unmittelbar nach seinem folgenschweren Autounfall am Freitag vergangener Woche erneut für Schlagzeilen gesorgt. Auf den nun veröffentlichen Bodycam-Aufnahmen der Polizei ist der Golf-Superstar zu sehen, wie er sein Handy schwenkt und zu einem Beamten sagt: "Ja, ich habe gerade mit dem Präsidenten gesprochen." Welchen Präsidenten Woods meint, bleibt dabei unklar.

Mit nur 26 Jahren: Skispringer Lisso beendet Karriere

Der Deutsche Skiverband verliert einen weiteren talentierten Skispringer in jungen Jahren: Nach schweren Verletzungen hat der erst 26-jährige Justin Lisso seine Karriere beendet. Der Thüringer hatte sich im November zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss zugezogen.

Schröder löst Playoff-Ticket - Sorgen um Doncic

Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers in der NBA das Ticket für die Playoffs gelöst. Das Team des deutschen Nationalmannschafts-Kapitäns bezwang die Golden State Warriors in einem spannenden Spiel mit 118:111 und ist damit im Osten nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen. Die Cavaliers stehen damit bei 48 Siegen und 29 Niederlagen, wegen des verlorenen direkten Vergleichs können die Philadelphia 76ers (42:34) bei noch sechs ausstehenden Spielen nicht mehr vorbeiziehen.

Neuer-Nachfolge? Urbig bleibt entspannt

Jonas Urbig will sich mit Blick auf eine mögliche Zukunft als Stammtorhüter des FC Bayern nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Ob ich derjenige bin - das ist nicht meine Entscheidung. Was ich beeinflussen kann, ist, Mindset und Qualität mitzubringen und das dann umzumünzen", sagte der Torhüter bei Sky Sport zu seinen Chancen, Nachfolger von Manuel Neuer zu werden: "Ich habe das Gefühl, dass ich bisher sehr gut damit gefahren bin."

Textgröße ändern: