Pallade Veneta - Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille

Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille


Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille
Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille / Foto: Jeff PACHOUD - SID

Nach einer verhängnisvollen Kollision waren die beiden besten deutschen Snowboardcrosser am Boden zerstört: Beim Kampf um eine erhoffte Medaille bei den Olympischen Spielen räumten sich Leon Ulbricht und Martin Nörl in ihrem gemeinsamen Viertelfinallauf selbst ab - ein weiterer Rückschlag für die deutschen Snowboarder, die in Livigno aller Voraussicht nach ohne Medaille bleiben werden. Das war dem Verband schon 2022 in Peking passiert.

Textgröße ändern:

Wie vor vier Jahren sicherte sich der Österreicher Alessandro Hämmerle die Goldmedaille. In einem spannenden Finale ließ der 32-Jährige wie in Peking den Kanadier Eliot Grondin hinter sich, der abermals Silber gewann. Bronze ging an den früheren Weltmeister Jakob Dusek aus Österreich.

In einem packenden Viertelfinallauf lag der zweimalige Gesamtweltcupsieger Nörl zunächst in Führung, fiel dann aber zurück und geriet bei der Aufholjagd zunächst leicht mit dem US-Amerikaner Nick Baumgartner aneinander. Dabei kam der Niederbayer ins Rutschen, schoss Ulbricht ab und landete mit ihm gemeinsam im Fangnetz. "Das ist schon ein bisschen bitter", sagte der WM-Zweite von 2023 im ZDF.

Nörl wunderte sich, dass die Jury den Lauf nicht per Video überprüfte - "dass ich stürzte, hatte mit einem Kontakt zu tun", betonte er. Er und Ulbricht hätten "sicher nicht zu den Favoriten gehört", ergänzte er, "aber wir hatten gutes Material und waren wahnsinnig schnell." Nörl beendete das Viertelfinale noch als chancenloser Dritter, Ulbricht gab auf.

Ulbricht und Nörl waren bereits im Achtelfinale gemeinsam in einem Lauf am Start gewesen, sie belegten die Plätze eins und zwei. Für ihre Teamkollegen Niels Conradt und Julius Reichle war bereits in der ersten K.o.-Runde Schluss gewesen, beide belegten in ihrem Lauf jeweils Rang vier.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

DTB-Team startet Davis-Cup-Mission mit Zverev und Struff

Alexander Zverev führt das deutsche Tennisteam bei der Titelmission im Davis Cup in Bologna an. Im Kader für das Finalturnier ab 24. November steht auch wieder der formstarke Routinier Jan-Lennard Struff, der zuletzt nicht berücksichtigt worden war. Deutschland trifft zunächst im Viertelfinale des Nationenwettbewerbs auf Großbritannien.

DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben

Heiko Weber, der letzte Torschütze in der Geschichte der DDR-Oberliga, ist tot. Wie sein früherer Klub Carl Zeiss Jena mitteilte, starb Weber am Montagmorgen im Alter von 61 Jahren. Im Februar hatte er eine schwere Krebserkrankung öffentlich gemacht.

Tresoldi mit nächstem Dreierpack: "Immer etwas Besonderes"

Nächster Dreierpack, Führung in der Torjägerliste: Angreifer Nicolò Tresoldi (22) sorgt beim FC Brügge weiter für Furore. "Nach seinen Heldentaten in San Siro ist Tresoldi europaweit ein Begriff geworden, nun hat er erneut alle Blicke auf sich gezogen", schrieb die Zeitung Het Laatste Nieuws nach dem 3:2 (2:0) gegen St. Truiden am Sonntag.

Doppelpacker Mbappé: "Der Star war die Mannschaft"

Superstar Kylian Mbappé hat nach seinen Treffern 99 und 100 für Real Madrid den wichtigen Prestigeerfolg im Clasico beim FC Barcelona in den Vordergrund gestellt. "Ich bin sehr glücklich. Jeder weiß, dass ich gerne Tore schieße. Das Wichtigste ist aber der Sieg der Mannschaft, und ich glaube, dass uns das als Team viel Selbstvertrauen geben wird. Der Star war die Mannschaft" sagte Mbappé nach dem 2:1 (1:0) im 265. Duell der Erzrivalen beim Klub-TV.

Textgröße ändern: