Pallade Veneta - Sturzdrama: Rydzek und Geiger gehen erneut leer aus

Sturzdrama: Rydzek und Geiger gehen erneut leer aus


Sturzdrama: Rydzek und Geiger gehen erneut leer aus
Sturzdrama: Rydzek und Geiger gehen erneut leer aus / Foto: Tobias SCHWARZ - SID

Die Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger haben nach einem Sturzdrama auch im letzten Wettkampf der Winterspiele eine Medaille verpasst. Das DSV-Duo kam bei der Olympia-Premiere des Teamsprints im dichten Schneetreiben nur auf Rang fünf, nach dem Springen hatten die Oberstdorfer noch in Führung gelegen.

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Zwei Stürze von Peking-Olympiasieger Geiger auf seiner vorletzten Runde zerstörten alle Hoffnungen. Erstmals seit 1998 blieben die einstigen "Dominierer" somit bei Winterspielen ohne Medaille. Gold ging an Norwegen mit Dreifach-Olympiasieger Jens Luraas Oftebro und Andreas Skoglund vor Finnland und Österreich.

Oftebro schrieb mit seinem Sieg ein Stück Olympia-Geschichte: Dreimal Gold in einem Jahr hatte zuvor nur der Finne Samppa Lajunen (2002) geschafft. Insgesamt steht der 25 Jahre alte Oftebro jetzt bei vier Goldmedaillen, damit stellte er den Rekord seines Landsmanns Jörgen Graabak (2014 bis 2022) ein.

Das DSV-Duo hatte am Morgen auf der Schanze geglänzt. Sowohl Geiger (122,5) als auch Rydzek (123,0 m) überzeugten in Predazzo, Lohn war die knappe Führung vor Norwegen. In der Loipe liefen die fünf Topnationen aber schnell zusammen. Vier Kilometer vor dem Ziel stürzte Geiger gleich zweimal und verlor den Anschluss.

Geiger und Co. blicken nun voller Sorge in die Zukunft. Denn die Premiere des Teamsprints, der die klassische Staffel mit vier Startern pro Nation ersetzte, könnte der letzte Wettkampf in der langen Olympia-Geschichte der Sportart gewesen sein. Ob die Kombination auch 2030 zum Programm gehört, entscheidet sich im Mai.

F.Abruzzese--PV

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