Pallade Veneta - Liu im Eislauf-Olymp: "Das meine ich, verdammt noch mal!"

Liu im Eislauf-Olymp: "Das meine ich, verdammt noch mal!"


Liu im Eislauf-Olymp: "Das meine ich, verdammt noch mal!"
Liu im Eislauf-Olymp: "Das meine ich, verdammt noch mal!" / Foto: Gabriel BOUYS - SID

Alysa Liu hatte die Goldmedaille schon um den Hals, doch begreifen konnte sie ihren Triumph noch nicht. "Ich kann das einfach nicht fassen. Das ist unmöglich", sagte die US-Amerikanerin nach ihrem Triumph in Mailand zu ihren Trainern.

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Doch es war wirklich wahr! Die 20-Jährige hat ihr vielbeachtetes Comeback mit einer einzigartigen Traum-Kür, einer Karriere-Bestleistung und dem Olympiasieg gekrönt - nach ihren eigenen Regeln. "Genau das meine ich, verdammt nochmal!", rief sie nach ihrem Lauf im Goldkleid in die Kamera.

Nach WM-Bronze vor vier Jahren hatte sie ihre Karriere schon für beendet erklärt, dann aber neue Motivation gefunden. Das einstige Wunderkind - mit 13 Jahren stand sie als jüngste Läuferin den dreifachen Axel - war zur Saison 2024/25 nach zweieinhalbjähriger Pause aufs Eis zurückgekehrt und hatte seitdem konsequent seinen eigenen Weg verfolgt. Liu hatte die Kontrolle - über ihre Musik, ihre Kür, ihre Kostüme.

Fragen nach der Bedeutung einer möglichen Olympia-Medaille wies sie wiederholt zurück und erklärte, dass dies nicht der Grund für ihre Rückkehr sei. Mit dieser Einstellung lief die Psychologie-Studentin befreit auf - und zum zweiten Gold nach jenem mit dem US-Team.

A.Graziadei--PV

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