Pallade Veneta - Braucht "Veränderung": Bö sieht deutsche Biathleten abgehängt

Braucht "Veränderung": Bö sieht deutsche Biathleten abgehängt


Braucht "Veränderung": Bö sieht deutsche Biathleten abgehängt
Braucht "Veränderung": Bö sieht deutsche Biathleten abgehängt / Foto: JONATHAN NACKSTRAND - SID

Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö sieht die deutschen Biathleten von der Konkurrenz abgehängt. "Ich bin sehr enttäuscht von den Deutschen. Sowohl die Damen als auch die Herren waren nicht gut genug", sagte der 32-Jährige im Interview mit Sport1: "Norwegen und Frankreich haben inzwischen einen großen Vorsprung auf die anderen Nationen, und es ist traurig zu sehen, dass Deutschland nur eine Bronzemedaille gewonnen hat, weil es ein wichtiges Land für den Biathlon-Sport ist."

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Für die Rückkehr oder zumindest den Anschluss an die Weltspitze brauche es "irgendeine Art von Veränderung", führte der langjährige Dominator aus. Die Möglichkeiten hierzu gäbe es, schließlich sei Biathlon in Deutschland "am populärsten". Umso wichtiger werde es für die Zukunft des gesamten Sports, "Deutschland auf dem Podium zu haben".

Vor den abschließenden Massenstarts hatten die deutschen Biathleten und Biathletinnen in Antholz nur in der Mixed-Staffel eine Medaille gewonnen und steuern so auf ein historisches Negativergebnis zu. Zuvor hatte es immer mindestens zwei Medaillen bei Winterspielen gegeben.

Dieses zweite Edelmetall traue er Franziska Preuß in ihrem letzten olympischen Karriererennen am Samstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) zu. "Ich glaube an eine Medaille für Franzi im Massenstart, das tue ich wirklich", sagte Bö. Er werde "Franzi einfach viel Glück wünschen und sagen: 'Entspann dich, habe Spaß'". Die deutsche Hoffnungsträgerin sei schon mehrmals "nah dran" gewesen. Doch "wenn es am Ende nicht gut für dich ausgeht", könne Biathlon eben "eine der schlimmsten Sportarten" sein, fügte Bö hinzu.

D.Vanacore--PV

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