Pallade Veneta - Werder taumelt: St. Pauli gewinnt umkämpftes Kellerduell

Werder taumelt: St. Pauli gewinnt umkämpftes Kellerduell


Werder taumelt: St. Pauli gewinnt umkämpftes Kellerduell
Werder taumelt: St. Pauli gewinnt umkämpftes Kellerduell / Foto: Oliver Ruhnke - IMAGO/SID

Der Kiez bebt: Der FC St. Pauli hat den umkämpften Kellerkracher gegen Werder Bremen für sich entschieden und den taumelnden Konkurrenten auf einen direkten Abstiegsplatz gedrückt. Die Hamburger setzten sich am Sonntag in einer selten hochklassigen Partie mit 2:1 (0:0) gegen die nun 13 Spiele erfolglosen Bremer um Coach Daniel Thioune durch und schoben sich vorbei auf den Relegationsplatz 16.

Textgröße ändern:

Verteidiger Hauke Wahl traf für die Hausherren in der zweiten Hälfte per Kopf zur Führung - Werders Torhüter Mio Backhaus sah dabei gar nicht gut aus (55.). Der Ball rutschte dem 21-Jährigen durch die Finger. Sieben Minuten später machte allerdings auch Nikola Vasilj in St. Paulis Kasten eine unglückliche Figur und der eingewechselte Jovan Milosevic glich aus kurzer Distanz aus (62.). Joel Fujita sorgte dann erneut für großen Jubel bei den Gastgebern (70.).

Die Bremer warten dagegen seit November auf einen Sieg und finden auch nach der Trennung von Horst Steffen weiter keinen Ausweg aus dem Negativlauf. Die Situation ist enorm gefährlich für den Traditionsklub.

Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion zeigte der erste Durchgang anschaulich, weshalb beide Mannschaften zu den offensiv schwächsten der Liga gehören. Der Wille war da, doch es blieb viel Stückwerk. Im der zweiten Halbzeit nahmen dann die Torraumszenen und damit auch die Spannung deutlich zu.

Die Bedeutung der Partie hatten beide Trainer im Vorlauf betont, schon ein Blick auf die Tabelle reichte. "Es werden immer weniger Spiele, deswegen brauchen wir die Punkte", sagte St. Paulis Trainer Alexander Blessin vor dem Anpfiff bei DAZN.

Der Start war dann durchaus vielversprechend: Keine Minute war gespielt, da enteilte Werder-Angreifer Marco Grüll erstmals der Defensive der Gastgeber, konnte den Ball aber bedrängt vor St. Paulis Keeper Vasilj letztlich nicht kontrollieren. Thioune, der mehr "Schärfe" in beiden Strafräumen gefordert hatte, sah in den Folgeminuten stärker werdende Hausherren.

St. Pauli fand in seine Struktur und setzte nach einer ersten Chance durch Martijn Kaars (10.) nach, wurde aber nicht wirklich gefährlich. Die nächste Gelegenheit gehörte entsprechend den Grün-Weißen, Jens Stage brachte den Ball nach einer Ecke aber nicht auf das Tor. (32.).

Nach dem Seitenwechsel meldete sich wieder Bremen zuerst an, diesmal per Schlenzer von Samuel Mbangula (50.). Beide Teams fanden nun den Weg in die Strafräume - St. Pauli war dabei zunächst erfolgreicher. Thioune versuchte alles, brachte auch noch Joker Keke Topp - doch der Ausgleich gelang Werder nicht mehr.

F.Amato--PV

Empfohlen

Rekordmann Márquez feiert zehnten MotoGP-Sieg am Sachsenring

Weltmeister Marc Márquez hat seinen Ruf als "King of Sachsenring" eindrucksvoll zementiert und mit dem zehnten MotoGP-Sieg beim Großen Preis von Deutschland einen Rekord eingestellt. Der 33-Jährige, klassenübergreifend bei nur einem Start auf dem Kurs bei Hohenstein-Ernstthal geschlagen (2024), zog mit Giacomo Agostini gleich - der Rekord-Weltmeister aus Italien war der bislang einzige Fahrer, der in der Königsklasse zehn Siege auf einer Strecke (Imatra/Finnland) feiern konnte.

Wimbledons neue Königin Noskova: "Werde paar Tage brauchen"

Linda Noskova wollte ihr neuestes Schmuckstück nicht mehr aus den Händen geben. Ob im Gespräch mit Prinzessin Kate, beim lockeren Talk mit Rekordsiegerin Martina Navratilova oder dem Gang auf den berühmten Balkon des ehrwürdigen All England Club - die funkelnde Venus Rosewater Dish begleitete die neue Königin von Wimbledon auf Schritt und Tritt.

Nachfolger Zverev? Stich "ziemlich emotionslos"

Michael Stich "gönnt" Alexander Zverev den historischen Triumph in Wimbledon - doch große Gefühle würde ein Erfolg des Hamburgers im All England Club nicht beim Champion von 1991 auslösen. "Ich freue mich für ihn, in dem Sinne, dass er es total verdient hätte, wenn er jetzt Wimbledon gewinnt", sagte der Prime-Video-Experte in einer Medienrunde des Streamingdienstes: "Aber es ist ja nicht mein Sieg, den ich erreichen kann." Dementsprechend würde Stich "ziemlich emotionslos" auf den potenziellen Coup des 29-Jährigen reagieren.

Sieg in Überzahl: Messi und Co. mit Mühe ins Halbfinale

Fußball-König Lionel Messi kommt der nächsten Krönung nach einem zähen Ringen immer näher. Der Superstar und seine Argentinier besiegten die Schweiz im Viertelfinale von Kansas City mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung und stehen bei der Mission Titelverteidigung nun in der Runde der letzten vier. Julian Alvarez erlöste mit einem Traumtor in der 110. Minute seinen Kapitän, Zehntausende Argentinier im Stadion und ein ganzes Land. Der eingewechselte Lautaro Martinez setzte den Schlusspunkt (120.+1).

Textgröße ändern: