Pallade Veneta - Andrich: Bloß nicht die Bayern!

Andrich: Bloß nicht die Bayern!


Andrich: Bloß nicht die Bayern!
Andrich: Bloß nicht die Bayern! / Foto: Aris MESSINIS - SID

Nach einer in allen Belangen dürftigen Nullnummer blickte Robert Andrich bang in Richtung Achtelfinal-Auslosung. Dass der Kapitän von Bayer Leverkusen mit Sorgenfalten auf der Stirn den kommenden Gegner erwartete, hatte allerdings weniger mit dem enttäuschenden 0:0 im Play-off-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus zu tun, als vielmehr mit der besonderen Konstellation in der nächsten Runde der Champions League.

Textgröße ändern:

"Dass es ein Topklub werden wird, war uns von Vornherein klar", sagte Andrich bei Prime Video über die möglichen Kontrahenten Bayern München und FC Arsenal, die bei der Ziehung am Freitag (12.00 Uhr) auf den deutschen Fußball-Vizemeister warten. Aus seiner Vorliebe machte er kein Hehl. "Ich bleibe bei meiner Meinung: Ich würde ungern eine deutsche Mannschaft haben, damit vielleicht noch genug deutsche Mannschaften drin bleiben können."

In der Form von Dienstagabend ist Leverkusen weder gegen den deutschen Rekordmeister, noch gegen den Tabellenführer der Premier League Favorit. "Das Weiterkommen ist das Einzige, was wir Positives rausziehen können", sagte Andrich, "es war alles viel zu behäbig. Alles muss anders aussehen, wenn wir eine Chance haben wollen, etwas zu gewinnen."

Was konkret? "Du brauchst wesentlich mehr Galligkeit, mehr Genauigkeit im Passspiel, mehr Tempo - sowohl gegen, als auch mit dem Ball. Das war eine Art Schaulaufen, der Gegner hat's zum Glück nicht bestraft", meinte der Nationalspieler streng.

Jonas Hofmann pflichtete bei. "Das war kein Zuckerschlecken von uns", meinte er, "keiner kann zufrieden sein." Was also tun? "Vielleicht ein Frustbier trinken", scherzte Hofmann: "Wir tun gut daran, dieses Spiel schnell abzuhaken."

Das sah Christoph Kramer ähnlich. "Kriegst du denn die volle Prämie?", fragte der Weltmeister von 2014 seinen ehemaligen Gladbacher Mitspieler lachend und betonte: "Das war schlecht. Alles an dem Spiel war Scheiße."

G.Riotto--PV

Empfohlen

Wimbledons neue Königin Noskova: "Werde paar Tage brauchen"

Linda Noskova wollte ihr neuestes Schmuckstück nicht mehr aus den Händen geben. Ob im Gespräch mit Prinzessin Kate, beim lockeren Talk mit Rekordsiegerin Martina Navratilova oder dem Gang auf den berühmten Balkon des ehrwürdigen All England Club - die funkelnde Venus Rosewater Dish begleitete die neue Königin von Wimbledon auf Schritt und Tritt.

Nachfolger Zverev? Stich "ziemlich emotionslos"

Michael Stich "gönnt" Alexander Zverev den historischen Triumph in Wimbledon - doch große Gefühle würde ein Erfolg des Hamburgers im All England Club nicht beim Champion von 1991 auslösen. "Ich freue mich für ihn, in dem Sinne, dass er es total verdient hätte, wenn er jetzt Wimbledon gewinnt", sagte der Prime-Video-Experte in einer Medienrunde des Streamingdienstes: "Aber es ist ja nicht mein Sieg, den ich erreichen kann." Dementsprechend würde Stich "ziemlich emotionslos" auf den potenziellen Coup des 29-Jährigen reagieren.

Sieg in Überzahl: Messi und Co. mit Mühe ins Halbfinale

Fußball-König Lionel Messi kommt der nächsten Krönung nach einem zähen Ringen immer näher. Der Superstar und seine Argentinier besiegten die Schweiz im Viertelfinale von Kansas City mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung und stehen bei der Mission Titelverteidigung nun in der Runde der letzten vier. Julian Alvarez erlöste mit einem Traumtor in der 110. Minute seinen Kapitän, Zehntausende Argentinier im Stadion und ein ganzes Land. Der eingewechselte Lautaro Martinez setzte den Schlusspunkt (120.+1).

"Hey Jude": Starker Bellingham schießt England ins WM-Halbfinale

Jude Bellingham führt England ins WM-Halbfinale. Norwegens Märchen endet.

Textgröße ändern: