Pallade Veneta - Skicross: Hronek siegt trotz Sturz - Maier patzt

Skicross: Hronek siegt trotz Sturz - Maier patzt


Skicross: Hronek siegt trotz Sturz - Maier patzt
Skicross: Hronek siegt trotz Sturz - Maier patzt / Foto: Matic Klansek - IMAGO/GEPA pictures//SID

Olympiasiegerin Daniela Maier unterlief ein seltener Patzer, doch die starken Männer sprangen auf kuriose Weise in die Bresche. Während Maier eine Woche nach ihrem Gold-Coup im serbischen Kopaonik im Viertelfinale scheiterte und Neunte wurde, raste Tim Hronek zu seinem ersten Weltcup-Sieg und wurde Florian Wilmsmann Dritter - dabei stürzten beide in einem chaotischen Finale.

Textgröße ändern:

Wilmsmann lag in Führung, als er vom Kanadier Reece Howden abgeräumt wurde. Durch seinen Sturz kamen auch Hronek und der Kanadier Kevin Drury zu Fall. Howden fuhr alleine ins Ziel, wurde dort aber disqualifiziert.

Hronek und Wilmsmann berappelten sich nach einigen Minuten und konnten ebenfalls zu Tal fahren, wo sie von der Wertung erfuhren. Florian Fischer rundete das starke DSV-Ergebnis als Sechster ab.

"Es fühlt sich super komisch an", sagte Hronek: "Du hast einen Sturz und plötzlich bist du Erster. So wollen wir nicht Rennen fahren. Aber ich bin super happy, ich war richtig on fire. Es war der beste Tag für mich." Allerdings leide er mit Drury, der sich wohl verletzt hatte. "Es ist sehr schade für ihn, er ist so ein netter Kerl, er sah nicht gut aus."

Für Hronek war es "eine Wiedergutmachung für letzte Woche", wie er bekannte. Bei Olympia war er im Halbfinale von Peking-Olympiasieger Ryan Regez aus der Schweiz illegal ausgebremst worden.

Mit Cornel Renn verletzte sich auch ein Deutscher in Serbien. Er war in der Qualifikation am Freitag schwer gestürzt und hatte sich eine Schulterfraktur zugezogen.

Maier lag in ihrem Lauf als Führende bis kurz vor dem Ziel auf Halbfinal-Kurs, ehe die Konkurrenz doch noch an ihr vorbeizog. Im Fotofinish gegen die Französin Jade Grillet Aubert fehlten ihr nur wenige Zentimeter zum Weiterkommen.

29 Punkte bedeuteten einen Rückschlag im Kampf um die Gesamtwertung - zumal ihre Konkurrentin Sandra Näslund mit ihrem sechsten Saisonsieg 100 Zähler abräumte. "Ich hatte den ganzen Weg nach unten ein Lächeln im Gesicht", sagte Näslund, die jetzt 125 Punkte vor Maier liegt.

Chance zur Wiedergutmachung hat sie bereits am Samstag an selber Stelle. Danach stehen in Österreich, Kanada und Schweden noch weitere fünf Rennen auf dem Programm.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Wimbledons neue Königin Noskova: "Werde paar Tage brauchen"

Linda Noskova wollte ihr neuestes Schmuckstück nicht mehr aus den Händen geben. Ob im Gespräch mit Prinzessin Kate, beim lockeren Talk mit Rekordsiegerin Martina Navratilova oder dem Gang auf den berühmten Balkon des ehrwürdigen All England Club - die funkelnde Venus Rosewater Dish begleitete die neue Königin von Wimbledon auf Schritt und Tritt.

Nachfolger Zverev? Stich "ziemlich emotionslos"

Michael Stich "gönnt" Alexander Zverev den historischen Triumph in Wimbledon - doch große Gefühle würde ein Erfolg des Hamburgers im All England Club nicht beim Champion von 1991 auslösen. "Ich freue mich für ihn, in dem Sinne, dass er es total verdient hätte, wenn er jetzt Wimbledon gewinnt", sagte der Prime-Video-Experte in einer Medienrunde des Streamingdienstes: "Aber es ist ja nicht mein Sieg, den ich erreichen kann." Dementsprechend würde Stich "ziemlich emotionslos" auf den potenziellen Coup des 29-Jährigen reagieren.

Sieg in Überzahl: Messi und Co. mit Mühe ins Halbfinale

Fußball-König Lionel Messi kommt der nächsten Krönung nach einem zähen Ringen immer näher. Der Superstar und seine Argentinier besiegten die Schweiz im Viertelfinale von Kansas City mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung und stehen bei der Mission Titelverteidigung nun in der Runde der letzten vier. Julian Alvarez erlöste mit einem Traumtor in der 110. Minute seinen Kapitän, Zehntausende Argentinier im Stadion und ein ganzes Land. Der eingewechselte Lautaro Martinez setzte den Schlusspunkt (120.+1).

"Hey Jude": Starker Bellingham schießt England ins WM-Halbfinale

Jude Bellingham führt England ins WM-Halbfinale. Norwegens Märchen endet.

Textgröße ändern: