Pallade Veneta - "Sehr besonders": Rekordmann Zverev freut sich auf Sinner

"Sehr besonders": Rekordmann Zverev freut sich auf Sinner


"Sehr besonders": Rekordmann Zverev freut sich auf Sinner
"Sehr besonders": Rekordmann Zverev freut sich auf Sinner / Foto: MATTHEW STOCKMAN - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Die Form stimmt, der Premieren-Halbfinaleinzug ist perfekt - doch nun wartet auf Tennisstar Alexander Zverev der ganz große Härtetest beim ATP-Masters in Indian Wells. "Es ist immer eine Herausforderung. Er ist einer der besten beiden Spieler der letzten zwei Jahre - er und Carlos haben alle Grand Slams gewonnen", sagte der Hamburger vor seinem Halbfinalduell gegen den italienischen Weltranglistenzweiten Jannik Sinner am Samstag (Sky).

Textgröße ändern:

Bereits mit dem erstmaligen Erreichen der Runde der besten vier beim 1000er-Turnier in Kalifornien hat Zverev seiner Karriere einen weiteren Meilenstein hinzugefügt: Er hat nun bei allen neun Masters mindestens das Halbfinale erreicht.

"Es ist sehr besonders, einer von fünf Spielern in der Geschichte zu sein, denen das gelingt. Ich bin sehr stolz darauf und es ist toll, das in meiner Karriere erreicht zu haben", freute sich Zverev, der nun einem sehr illustren Kreis angehört. Zuvor war dieses Kunststück nur Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray gelungen.

In das Duell mit Sinner geht Zverev trotz der Schwere der Aufgabe voller Vorfreude. "Die letzten paar Matches waren sehr eng, außer das in Paris, wo ich verletzt war", sagte er. Der 28-Jährige, der damit auf das 0:6, 1:6 beim Hallen-Masters in Paris anspielte, verfügt gegen Sinner über eine ordentliche Bilanz von 4:6 - allerdings hat der viermalige Grand-Slam-Sieger aus Südtirol die vergangenen fünf Matches allesamt gewonnen. Zuletzt siegte Sinner bei den ATP Finals in Turin im vergangenen Herbst mit 6:4, 6:3.

Doch auch der Italiener erwartet am Samstag "ein hartes Match". "Wir kennen uns beide sehr gut. Ich muss sehr aufpassen. Ich habe ein paar Matches gesehen und er spielt tolles Tennis", warnte Sinner vor Zverev: "In Halbfinals eines großen Turniers wird die Bühne größer und größer, also freue ich mich sehr darüber, hier zu sein."

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Riesenslalom in Sölden: Shiffrin führt, Aicher Neunte

Ski-Königin Mikaela Shiffrin ist zum Auftakt des alpinen Weltcups einmal mehr die Gejagte. Die Gesamtweltcupsiegerin aus den USA geht beim traditionellen Riesenslalom auf dem Rettenbachgletscher hoch über dem österreichischen Sölden als Führende in den zweiten Durchgang (ab 13.30/ARD und Eurosport). Knapp hinter ihr folgt die Schwedin Sara Hector (+0,14), Dritte ist zunächst die Schweizerin Camille Rast (+0,37).

FC Bayern: "Stabiler" Kompany fehlt wochenlang

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany befindet sich nach einer Nacht im Krankenhaus in einem "stabilen Zustand", wird aber nach Aussage von Sportvorstand Max Eberl wohl wochenlang ausfallen. "Wir fangen nicht an, irgendwelche Zeitkorridore aufzubauen", sagte Eberl am Samstag. Aber man rede "nicht von Tagen, sondern von Wochen. Im Moment muss er sicherlich auf seinen Körper hören und sich die Zeit nehmen, die er braucht." Kompany wird von seinem Trainerteam um Assistent Aaron Danks vertreten, so auch am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Topspiel beim SC Freiburg.

VfB in der Liga-Krise: "Ein Tiefpunkt"

Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth war sichtlich bedient. "Das muss man aufarbeiten, das beschäftigt alle. Das war ein Tiefpunkt in der Liga. Das ist ein Signal an alle", sagte Wohlgemuth nach dem ernüchternden 2:3 (1:1) des ambitionierten VfB gegen das bis dahin punktlose Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.

MotoGP-Drama: Márquez siegt - Martín fliegt ab und fällt aus

Der nächste dramatische Zweikampf zwischen Marc Márquez und Jorge Martín hat wohlmöglich die Vorentscheidung im Kampf um die WM-Krone der MotoGP gebracht. Weltmeister Márquez (Ducati) gewann am Samstag den Sprint beim Großen Preis von Australien, Martín (Aprilia) erlitt bei einem Sturz dagegen eine Fraktur im Unterarm und wird in jedem Fall den Grand Prix am Sonntag (04.00 Uhr MESZ/Sky) verpassen. Das teilte die MotoGP knapp zwei Stunden nach dem Ende des Kurzrennens mit.

Textgröße ändern: