Pallade Veneta - DEL: Köln kassiert dritte Pleite in wildem Spiel

DEL: Köln kassiert dritte Pleite in wildem Spiel


DEL: Köln kassiert dritte Pleite in wildem Spiel
DEL: Köln kassiert dritte Pleite in wildem Spiel / Foto: Heike Feiner - IMAGO/Eibner/SID

Die Kölner Haie straucheln kurz vor dem Start der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter erheblich. Am vorletzten Spieltag der regulären Saison kassierte der Spitzenreiter beim wilden 5:8 (2:4, 2:1, 1:3) gegen die Grizzlys Wolfsburg trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd die dritte Niederlage in Serie - den alleinigen Punktrekord für DEL-Hauptrunden können die über viele Wochen lang so furiosen Haie nicht mehr holen.

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Mit 113 Punkten fehlen der Mannschaft von Trainer Kari Jalonen weiterhin drei Zähler auf die Bestmarke der Adler Mannheim aus der Saison 2019, lediglich gleichziehen können die Haie damit im letzten Spiel am Sonntag (14.00) noch. Dafür muss die akute Schwächephase beiseite gelegt werden: Mehr als zwei Pleiten in Folge hatte es zuvor in der gesamten Saison noch nicht gegeben.

Grund zu jubeln gab es dagegen für Meister Eisbären Berlin nach einem umkämpften 4:2 (1:2, 2:0, 1:0) gegen Mannheim. Zwar siegten auch die Fischtown Pinguins Bremerhaven im Fernduell mit 6:4 (1:1, 2:2, 3:1) bei den Nürnberg Ice Tigers, mit zwei Punkten Vorsprung auf den direkten Tabellennachbarn hat der DEL-Rekordchampion den Verbleib auf dem sechsten Rang jedoch selbst in der Hand. Dieser führt direkt in das Viertelfinale der Playoffs.

Torreich wurde es auch in den Parallelspielen: Der EHC Red Bull München feierte gegen die Straubing Tigers den höchsten Sieg der Klubgeschichte - mit 10:1 (4:0, 3:1, 3:0) demontierte die Mannschaft von Oliver David den Tabellenzweiten, Olympiafahrer Tobias Rieder und Nationalspieler Yasin Ehliz trafen jeweils doppelt. Der ERC Ingolstadt siegte gegen die Augsburg Panthers mit 7:4 (3:0, 2:2, 2:2).

Am Freitagabend waren zunächst desolate Haie bereits nach elf Minuten mit vier Toren in Rückstand geraten, ehe kurz darauf das Comeback einleitet wurde. Bis zur 31. Spielminute hatten die Kölner ausgeglichen, der Jubel über die Aufholjagd hielt allerdings nur etwa zwei Minuten lang. Auch ein zweites Mal glichen die Haie noch aus - ehe es erneut deutlich wurde.

C.Grillo--PV

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