Pallade Veneta - Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen

Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen


Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen
Nur Vierte nach dem ersten Lauf: Forster muss aufholen / Foto: © IMAGO/Kyodo News/SID

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster muss sich für ihr Gold-Triple bei den Paralympischen Winterspielen in Norditalien gewaltig strecken. Die 30-Jährige aus Radolfzell liegt in ihrer Paradedisziplin Slalom nach dem ersten Lauf der sitzenden Startklasse nur auf Rang vier, muss auf dem ungeliebten flachen Hang von Cortina d'Ampezzo gar um eine Medaille bangen. Der entscheidende Durchgang beginnt um 13.00 Uhr.

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Forster geht in diesen mit einem Rückstand von 1,58 Sekunden auf die führende Spanierin Audrey Pascual Seco (43,02 Sekunden). Die Weltcup-Rivalen teilen sich in Norditalien die Goldmedaillen bisher auf: Forster triumphierte in der Abfahrt und im Riesenslalom, Pascual Seco im Super-G und in der Super-Kombination. Auf Rang zwei nur eine Hundertstel hinter Seco lauert die Chinesin Zhang Wenjing.

"Ich fand den Lauf gar nicht so schlecht, aber er war zu langsam", sagte Forster: "Ich hatte einen kleinen Fehler, vielleicht zieht sich das durchs Flachstück durch. Man hat nirgends eine Chance, das wieder gutzumachen. Die anderen sind auch stark gefahren. Ich werde einfach nochmal Gas geben." Im Slalom sei glücklicherweise "nichts unmöglich, abgerechnet wird nach dem zweiten Lauf".

Die drittplatzierte Finnin Nette Kiviranta liegt überraschend ebenfalls 1,42 Sekunden vor der deutschen Hoffnungsträgerin. Forster, die bisher für die beiden einzigen Goldmedaillen des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) sorgte, hat seit Anfang 2020 nur ein Slalom-Rennen nicht gewonnen. Bei Paralympics siegte sie in Pyeongchang 2018 und Peking 2022. Im vergangenen Dezember hatte sich Forster allerdings der Chinesin Zhang im Weltcup geschlagen geben müssen.

O.Pileggi--PV

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