Pallade Veneta - Debakel bei Sporting: Bodös Märchen endet jäh

Debakel bei Sporting: Bodös Märchen endet jäh


Debakel bei Sporting: Bodös Märchen endet jäh
Debakel bei Sporting: Bodös Märchen endet jäh / Foto: FILIPE AMORIM - SID

Das sensationelle Fußball-Märchen des krassen Außenseiters Bodö/Glimt hat ein jähes Ende gefunden. Der Underdog aus dem hohen Norden verspielte beim 0:5 (0:3, 0:1) nach Verlängerung im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Sporting Lissabon sein dickes 3:0-Polster und ist ausgeschieden. Damit machte der portugiesische Meister als erst fünfter Klub seit der Neugründung des Wettbewerbs 1992 einen Rückstand von drei oder mehr Toren wett.

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Gonçalo Inácio (34.), Pedro Gonçalves (61.), Luis Suárez (78., Handelfmeter), Maxi Araújo (92.) und Rafael Nel (120.+1) sicherten Sporting im strömenden Regen das kaum mehr für möglich gehaltene Viertelfinal-Ticket. In der Runde der letzten Acht trifft Lissabon auf Bayer Leverkusen oder den FC Arsenal (Hinspiel 1:1). Die Duelle finden am 7./8. und 14./15. April statt.

Bodö begann mit einem Champions-League-Novum: Sechsmal dieselbe Startelf in Folge hatte noch kein Team aufgeboten. Sporting setzte sie sofort unter Druck und erspielte sich zahlreiche Hochkaräter.

Nach einem Eckball brachte Abwehrchef Inácio per Kopf die Führung. Der 24-Jährige stellte mit seinem 29. Champions-League-Einsatz einen Klubrekord auf. Odin Björtuft (42.) vergab eine seltene Ausgleichschance, sein Kopfball tänzelte zweimal auf der Latte.

Gonçalves erhöhte nach einem schön herausgespielten Angriff. Dem 3:0 ging ein Handspiel von Fredrik Björkan voraus. Sporting spielte wie im Rausch. Nuno Santos (83.) traf den Pfosten, ehe die Verlängerung die Entscheidung brachte.

Dort trat Lissabon in große Fußstapfen. Erstmals machte Deportivo La Coruña einen Rückstand von drei oder mehr Toren wett, als sich der spanische Klub 2004 gegen die AC Mailand (1:4/4:0) durchsetzte. 2017 gelang dies dem FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain (0:4/6:1), im Jahr darauf scheiterte Barca ebenso dramatisch an der AS Rom (4:1/0:3). Auch 2019 waren die Katalanen das "Opfer", damals gegen den FC Liverpool (3:0/0:4).

C.Grillo--PV

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