Pallade Veneta - Nawrath am Podest vorbei - Perrot holt Gesamtweltcup

Nawrath am Podest vorbei - Perrot holt Gesamtweltcup


Nawrath am Podest vorbei - Perrot holt Gesamtweltcup
Nawrath am Podest vorbei - Perrot holt Gesamtweltcup / Foto: Roman Koksarov - IMAGO/Romans Koksarovs/SID

Biathlet Philipp Nawrath hat beim Weltcup-Finale am Holmenkollen einen Podestplatz verpasst und damit seine Minimalchance auf die kleine Kristallkugel im Sprint liegen lassen. Der 33-Jährige kam über die 10 km trotz fehlerfreiem Schießen nicht über Rang acht hinaus, nach Platz drei in der Vorwoche fehlten diesmal 31,7 Sekunden zum Podest. Für den Triumph im Sprint-Weltcup hätte der Nesselwanger mindestens Dritter werden und auf Patzer der Konkurrenz hoffen müssen.

Textgröße ändern:

Stattdessen holte sich Sieger Sturla Holm Lägreid noch die kleine Kristallkugel. Der Franzose Eric Perrot schnappte sich derweil bereits zwei Rennen vor Ende des Winters mit der großen Kristallkugel den Hauptpreis, er ist nach Tagesplatz drei im Gesamtweltcup nicht mehr einzuholen. Der Norweger Lägreid siegte trotz einer Strafrunde vor dem Franzosen Emilien Jacquelin (1 Strafrunde/+3,9 Sekunden) und eben Perrot (1/+4,6).

"Die Topathleten waren heute eindeutig stärker, das muss ich anerkennen", sagte Nawrath im ZDF. Er braucht für das Jagdrennen in Richtung Podest eine starke Aufholjagd. Die nächstbesten Deutschen waren Philipp Horn (2/+1:06,2 Minuten) und Justus Strelow (1/+1:07,9) auf den Plätzen zwölf und 13. Weltcup-Debütant Franz Schaser (0/+1:40,8) zeigte ebenfalls eine ansprechende Leistung unter den besten 30, Leonhard Pfund (1/+2:40,5) zahlte auf der tiefen Loipe Lehrgeld und blieb ohne Punkte.

Das deutsche Team wartet vor dem Abschlusswochenende noch auf den ersten Saisonerfolg, erstmals in der Geschichte droht ein Winter ohne Weltcupsieg. Es verbleiben noch vier Chancen. Für Samstag (13.45 und 16.15 Uhr) sind die Verfolgungen angesetzt, auch bei den Frauen ist mit Vanessa Voigt als erster Starterin auf Rang 16 die Ausgangslage ungünstig. Zum Abschluss stehen am Sonntag (13.30 und 16.30 Uhr/alles ZDF und Eurosport) traditionell die Massenstarts an.

F.Amato--PV

Empfohlen

Mission Klopp: DFB-Spitze trifft sich mit Wunsch-Bundestrainer

Erste Verhandlungsrunde mit Jürgen Klopp: DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Chef Hans-Joachim Watzke haben sich am Freitag mit ihrem erklärten Wunschkandidaten für den Bundestrainer-Posten in den USA getroffen, um Details einer Einigung zu besprechen. Klopp soll für einen WM-Zyklus bis 2030 unterschreiben. Nach Bild-Informationen traf sich das DFB-Duo nach seiner Ankunft am frühen Nachmittag Ortszeit mit dem 59-Jährigen und dessen Berater in einem Hotel am New Yorker Flughafen John F. Kennedy, das Gespräch soll mehr als vier Stunden gedauert haben.

Aldag kritisiert Evenepoel: "Absolut unnötig"

Die Unstimmigkeiten im Team von Red Bull-Bora-hansgrohe schlugen auch am Tag danach noch hohe Wellen. Rolf Aldag, bis 2025 Sportlicher Leiter beim deutschen Rennstall, übte im Anschluss der siebten Etappe der Tour de France deutliche Kritik an Remco Evenepoel. "Wir sind uns alle einig: Sowas gehört einfach nicht in die Öffentlichkeit. Wenn das seine Meinung ist, geht er zu Florian und bespricht es", sagte Aldag bei Eurosport.

"Bleibe hungrig": Zverev hat Lust auf Nachschlag

Die Sportwelt blickt auf den heiligsten aller Tennisplätze, selbst Bundeskanzler Friedrich Merz lässt sich das Spektakel im All England Club nicht entgehen - und Alexander Zverev hat auf dem Centre Court große Lust auf Nachschlag. "Ich bleibe konzentriert. Ich bleibe hungrig. Ich will mehr", sagte der Hamburger vor seinem Titel-Showdown in Wimbledon mit Jannik Sinner: "Ich möchte weiterhin auf höchstem Niveau spielen und weiter gewinnen."

Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich

Spanien ist auch gegen Außenseiter Belgien seiner Rolle als WM-Favorit gerecht geworden. Der Europameister zog durch ein etwas holpriges, aber am Ende verdientes 2:1 (1:1) gegen mutige, aber auch unterlegene Rote Teufel ins Halbfinale von Dallas ein. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag in einer Art vorweggenommenem Endspiel auf Topfavorit Frankreich.

Textgröße ändern: