Pallade Veneta - Köln: Kessler stellt Wagner Beförderung in Aussicht

Köln: Kessler stellt Wagner Beförderung in Aussicht


Köln: Kessler stellt Wagner Beförderung in Aussicht
Köln: Kessler stellt Wagner Beförderung in Aussicht / Foto: Maximilian Koch - IMAGO/SID

Thomas Kessler hat Interimstrainer René Wagner eine Beförderung zum Chefcoach des 1. FC Köln in Aussicht gestellt. "Wenn ich diese Gedanken in Zukunft nicht hätte, dann hätten wir wahrscheinlich auch nicht so entschieden", sagte der Sportchef am Montag. Wie lange Wagner (37) das Team interimsweise betreuen werde, ließ Kessler offen.

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Man werde sich nun die Spiele anschauen und den bisherigen Assistenten des entlassenen Lukas Kwasniok "maximal" unterstützen. "Die Überzeugung ist sehr groß, dass wir in der Konstellation jetzt wieder erfolgreich sein werden", sagte der Sport-Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten. Wagner, der nach der Länderspielpause im Spiel bei Eintracht Frankfurt (5. April) erstmals in der Bundesliga als verantwortlicher Trainer auf der Bank sitzen wird, werde einen "sehr guten" Job machen.

Die Rheinländer hatten sich am Sonntag nach dem Remis gegen Borussia Mönchengladbach (3:3) von Kwasniok getrennt. Der 44-Jährige war erst im Sommer vom SC Paderborn nach Köln gewechselt. In der Liga steht der FC auf Platz 15, der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt zwei Punkte.

"Wir haben keinen Zustand, bei dem ich beängstigt in die nächsten Wochen gehe", sagte Kessler. Die Mannschaft funktioniere, es gehe aber darum, "an ein paar Stellschrauben zu drehen". Es sei "kein Nachteil, wenn du jemanden hast, der die Mannschaft in allen Stärken, aber auch in allen Schwächen kennt", ergänzte er: "Wir haben vollstes Vertrauen in René." Dazu stellt ihm der FC Armin Reutershahn an die Seite, der 66-Jährige arbeitete über viele Jahre bei mehreren Bundesliga-Klubs als Co-Trainer.

Wagner ist seit dem Abgang von Peter Stöger im Dezember 2017 bereits der zwölfte Trainer in Köln. "Natürlich wünschen wir uns, dass wir auf der Cheftrainer-Position auch Kontinuität bekommen. Das ist mir in diesem Fall nicht geglückt", sagte Kessler mit Blick auf seine eigene Rolle. Bei der Entscheidung stehe aber eine Sache über allem: "Das ist der Klub, und wir wollen alles dafür tun, um in der Bundesliga zu bleiben."

A.Graziadei--PV

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