Pallade Veneta - Wolfsburg legt Heimsieg gegen Favorit Lyon vor

Wolfsburg legt Heimsieg gegen Favorit Lyon vor


Wolfsburg legt Heimsieg gegen Favorit Lyon vor
Wolfsburg legt Heimsieg gegen Favorit Lyon vor / Foto: Ronny HARTMANN - SID

Der VfL Wolfsburg hat auch ohne Anführerin Alexandra Popp einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Halbfinale gemacht. Der deutsche Vizemeister bezwang den achtmaligen Titelträger und Favoriten OL Lyonnes im eigenen Stadion 1:0 (1:0) und geht mit guten Chancen in das Rückspiel am 2. April (21.00 Uhr/Disney+) in Frankreich.

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Lineth Beerensteyn schoss den VfL schon in der 14. Minute in Führung, nach der Pause brachten die Wölfinnen den Vorsprung gegen immer stärker werdende Französinnen ins Ziel. Damit endete eine schwarze Serie: Zuletzt hatte Wolfsburg sechsmal in Folge gegen Lyon verloren, darunter die Endspiele 2018 und 2020.

"Wir dürfen keine Angst vor dem großen Namen haben. Wir wollen unser Herz auf dem Platz lassen", hatte Trainer Stephan Lerch kurz vor dem Anstoß bei Disney+ gesagt. Entsprechend mutig trat seine Mannschaft von der ersten Minute an auf. Lohn war das 1:0 durch die Niederländerin Beerensteyn, deren abgefälschter Schuss ins Tor trudelte.

Das Fehlen der verletzten Stürmerin Popp machte sich in dieser Phase kaum bemerkbar. "Es ist nicht das erste Spiel ohne Poppi. Wir wollen das als Kollektiv auffangen", so Lerch. Das gelang: Lyon hatte ohne die Ex-Wolfsburgerin Jule Brand in der Startelf zwar mehr vom Spiel, die besseren Chancen verbuchte aber der VfL. Erneut Beerensteyn verpasste bei einem Kopfball das 2:0 (19.).

Wolfsburg hatte im November in der Ligaphase noch 1:3 gegen Lyon verloren, diesmal waren beide Teams ebenbürtig. Mit seinem schnellen Umschaltspiel setzte der VfL immer wieder Nadelstiche gegen den Rekordsieger der Königsklasse. Allerdings erhöhten die in der Liga noch ungeschlagenen Gäste mit zunehmender Spieldauer auch den Druck.

Das galt vor allem für die zweite Hälfte. Lyon schnürte die Wolfsburgerinnen phasenweise in der eigenen Hälfte ein, jeder vereitelte Angriff wurde von den VfL-Fans mit Applaus bedacht. Hinzu kam Glück: Kadidiatou Diani traf in der 59. Minute den Innenpfosten. Zur 60. Minute wurde auch Brand eingewechselt und kurbelte das Angriffsspiel weiter an - doch die Abwehr des VfL hielt dicht.

J.Lubrano--PV

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