Pallade Veneta - Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz zum Auftakt starker Sechster

Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz zum Auftakt starker Sechster


Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz zum Auftakt starker Sechster
Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz zum Auftakt starker Sechster / Foto: MARCO BERTORELLO - SID

Radprofi Florian Lipowitz ist mit einer Spitzenleistung in die stark besetzte Baskenland-Rundfahrt gestartet und hat seine gute Frühform bestätigt. Beim anspruchsvollen Auftaktzeitfahren in Bilbao über 13,8 km kam der Tour-Dritte aus der deutschen Equipe Red Bull-Bora-hansgrohe auf Platz sechs und lag beim Tagessieg des Franzosen Paul Seixas nur knapp hinter seinem prominenten Teamkollegen Primoz Roglic, der Vierter wurde.

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Lipowitz hatte 33 Sekunden Rückstand auf Ausnahmetalent Seixas (Decathlon CMA CGM). Der 19-Jährige nahm Roglic, dem Zeitfahr-Olympiasieger von Tokio, satte 28 Sekunden ab. Der Slowene hatte die Rundfahrt 2018 und 2021 gewonnen. Auf Platz zwei fuhr am Montag der Franzose Kevin Vauquelin (INEOS Grenadiers/+23 Sekunden), Dritter wurde der Österreicher Felix Großschartner (UAE Team Emirates/+27 Sekunden).

Zweitbester Deutscher des Zeitfahrens wurde Marco Brenner (Tudor Pro Cycling Team) mit einem Rückstand von 1:02 Minuten auf Platz 27. Emanuel Buchmann (Cofidis) war 1:29 Minuten langsamer als Sieger Seixas, der Rückstand des deutschen Meisters Georg Zimmermann (Lotto - Intermarché) betrug 1:57 Minuten.

Lipowitz, im Vorjahr Gesamtvierter im Baskenland, hatte das Rennen nach seinem starken Auftritt bei der Katalonien-Rundfahrt kurzfristig ins Programm genommen. Der Ulmer wolle "das Momentum aus Katalonien nutzen und seine Form bewusst unter Rennbedingungen weiterentwickeln", teilte sein Team mit.

Bei der Volta a Catalunya hatte Lipowitz zuletzt den dritten Platz belegt und sich dabei in stärkerer Form als sein neuer Teamkollege Remco Evenepoel gezeigt. Der Doppel-Olympiasieger aus Belgien wurde Fünfter. Lipowitz will im Baskenland weiter auf die am 4. Juli startende Tour de France hinarbeiten.

Die Baskenland-Rundfahrt, deren 65. Auflage bis Samstag über sechs Etappen durch die autonome Gemeinschaft im Norden Spaniens führt, gehört zu den schwersten der kurzen Frühjahrs-Etappenrennen, diesmal stehen mehr als 16.000 Höhenmeter an. Die zweite Etappe führt am Dienstag über 164,9 km von Pamplona-Iruña nach Lekunberri, Hauptschwierigkeit ist ein Anstieg der 1. Kategorie kurz vor dem Ziel.

G.Riotto--PV

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