Pallade Veneta - DEL: Köln überrollt Meister Berlin - Mannheim erhöht

DEL: Köln überrollt Meister Berlin - Mannheim erhöht


DEL: Köln überrollt Meister Berlin - Mannheim erhöht
DEL: Köln überrollt Meister Berlin - Mannheim erhöht / Foto: Eibner-Pressefoto / Thomas Stoec, Thomas Stoec - picture alliance / Eibner-Pressefoto/SID

Die Kölner Haie haben im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen Meister Eisbären Berlin furios zurückgeschlagen. Der Hauptrundensieger bezwang den Titelverteidiger dank eines starken zweiten Drittels mit 5:1 (0:1, 4:0, 1:0) und glich in der Best-of-seven-Serie zum 1:1 aus. Die Adler Mannheim zogen dagegen durch ein erneutes 3:2 (0:0, 1:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung bei Ex-Meister Red Bull München auf 2:0 davon.

Textgröße ändern:

Die Haie erlösten mit dem deutlichen Sieg auch die 18.600 Fans. In der Neuauflage des Vorjahresfinales, in dem Köln drei 0:7-Pleiten in Folge kassiert hatte, sorgte ein Sturmlauf im zweiten Abschnitt mit Toren von Patrick Russell (22./29.), Dominik Bokk (30.) und Louis-Marc Aubry (34.) für die Entscheidung. Zudem war Gregor MacLeod (44.) erfolgreich.

"Das erste Drittel war schon gut, im zweiten haben wir dann endlich auch die Chancen genutzt", sagte Russell bei MagentaSport. Eisbären-Keeper Jonas Stettmer verließ nach den vier Gegentreffern binnen zwölf Minuten entnervt das Eis.

Dabei war Berlin, das sich als Tabellensechster in die Playoffs gemüht und das erste Duell mit Köln 6:3 gewonnen hatte, durch Yannick Veilleux (15.) sogar in Führung gegangen. Spiel drei folgt am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) in der Hauptstadt.

München nahm derweil Kurs auf das Finale, Justin Schütz sorgte in der vierten Minute der Overtime für die Entscheidung. Dabei lagen die Gäste vor 10.796 Fans im ausverkauften SAP Garden nach einem Doppelschlag von Yasin Ehliz (32.) und Tobias Rieder (33.) zunächst 0:2 in Rückstand. Nicolas Mattinen (35.) und Matthias Plachta (54.) erzwangen aber die Verlängerung.

Schon das erste Duell hatten die Adler mit 3:2 in der Overtime gewonnen. Weiter geht es am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) in Mannheim.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Große Sorgen um Kompany: Bayern-Trainer im Krankenhaus

Große Sorgen um Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany: Der 40-Jährige musste am Freitag mit dem Krankenwagen in eine Münchner Klinik gebracht werden. Der 40-Jährige war nach dem Training für das Topspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zusammengebrochen, als er einer Einheit der FCB-Amateure zuschauen wollte. "Kompany wird im Krankenhaus eingehend untersucht und in medizinischer Obhut bleiben", teilte der Klub am Freitagabend mit.

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Textgröße ändern: