Pallade Veneta - Der Absturz droht: Wolfsburg unterliegt Frankfurt

Der Absturz droht: Wolfsburg unterliegt Frankfurt


Der Absturz droht: Wolfsburg unterliegt Frankfurt
Der Absturz droht: Wolfsburg unterliegt Frankfurt / Foto: Claus - picture alliance/HMB Media/SID

Der VfL Wolfsburg taumelt in der Fußball-Bundesliga weiter dem ersten Abstieg der Klubgeschichte entgegen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking unterlag Eintracht Frankfurt mit 0:2 (0:2). Während die Hessen ihre Europapokal-Hoffnungen aufrecht erhielten, rückt der Absturz in die Zweitklassigkeit für die Wölfe immer näher.

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Oscar Höjlund (21.) und Arnaud Kalimuendo (32.) vergrößerten mit ihren Treffern die sportliche Krise der Niedersachsen. Der Anschlusstreffer durch Dzenan Pejcinovic (90.+7) kam zu spät. Nur noch fünf Partien bleiben Hecking und Co., um das Worst-Case-Szenario abzuwenden, doch auf dem vorletzten Platz (21 Punkte) wird der Druck nach der zwölften Partie ohne Sieg immer größer – so lange musste der VfL zuletzt 1998 auf einen Erfolg warten. Frankfurt kann auf Rang sieben (42 Punkte) hingegen weiter vom internationalen Geschäft träumen.

In der Woche zuvor hatte Wolfsburg zum wiederholten Male eine Führung verspielt und war bei Bayer Leverkusen letztendlich mit 3:6 unter die Räder gekommen. Dennoch hatte Hecking im Vorfeld der Frankfurt-Partie versucht, Zuversicht auszustrahlen. "Wir haben diesen Glauben, dass wir noch etwas bewegen können. Aber wir wissen alle, dass wir das Ergebnis brauchen", hatte der Coach betont. Dabei musste der 61-Jährige unter anderem auf Torjäger Jonas Wind (Muskelverletzung) und den gelbgesperrten Konstantinos Koulierakis verzichten.

Wolfsburg hatte die Gäste zu Beginn auch weitestgehend im Griff und kam selbst zur ersten Chance des Spiels. Patrick Wimmer, der sein 100. Pflichtspiel im VfL-Trikot bestritt, nutzte eine Nachlässigkeit von Robin Koch aus und sprintete Richtung Tor, wurde aber noch rechtzeitig von Koch selbst gestoppt (3.).

Die Gastgeber präsentierten sich weiter hellwach - so auch, als Eintracht-Keeper Michael Zetterer sich den Ball zu weit vorlegte. Mohamed Amoura setzte nach, Zetterer konnte seinen Fehler in letzter Sekunde jedoch noch ausbügeln (12.), auch weil der heraneilende Wimmer vor dem leeren Tor wegrutschte.

Deutlich effektiver zeigten sich die Gäste: Erst schlug Höjlund aus rund 21 Metern zu, Kalimuendo staubte kurz darauf nach einem Freistoß ab. Wenig später landete der Ball wieder im Tor, doch Ayoube Amaimouni-Echghouyab hatte beim Pass von Höjlund im Abseits gestanden. Wolfsburg war bemüht, vergab Möglichkeiten aber zu leichtfertig.

Auch nach der Pause blieb der VfL zunächst glücklos. So setzte Lovro Majer, der zur zweiten Halbzeit für Jesper Lindström ins Spiel kam, einen Freistoß an die Latte (49.), auch Amoura (61.) und Christian Eriksen (68.) verfehlten knapp. Wolfsburg machte weiter Druck, Frankfurt stemmte sich dagegen.

C.Conti--PV

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