Pallade Veneta - DEL: Eisbären gegen Haie wieder vorn - Matchpucks für Mannheim

DEL: Eisbären gegen Haie wieder vorn - Matchpucks für Mannheim


DEL: Eisbären gegen Haie wieder vorn - Matchpucks für Mannheim
DEL: Eisbären gegen Haie wieder vorn - Matchpucks für Mannheim / Foto: Andreas Gora - picture alliance / dpa/SID

Die Eisbären Berlin haben das dritte Playoff-Duell mit den Kölner Haien gewonnen und damit wieder die Führung in der Halbfinalserie übernommen. Der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte sich am Sonntag gegen den Hauptrundensieger 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) durch und führt nach zwei Heimerfolgen mit 2:1. Vier Siege sind zum Einzug ins Finale nötig.

Textgröße ändern:

Damit sind die Adler Mannheim nur noch einen Erfolg von der Endspiel-Teilnahme entfernt. Die Kurpfälzer erspielten sich im Duell der Ex-Champions mit Red Bull München durch ein 4:1 (0:0, 1:0, 3:1) besonders dank Doppelpacker Justin Schütz eine 3:0-Führung und somit die ersten drei Matchpucks.

Berlins Torwart Jake Hildebrand machte seinem Team nach dem Erfolg gegen die Haie ein großes Kompliment. "Das Spiel war unglaublich, ich kann gar nicht beschreiben, wie gut die Jungs vor mir gespielt haben", sagte der Goalie bei MagentaSport.

Leo Pföderl (23.), Jonas Müller (42.) und Lester Lancaster (46.) hatten in einem lange Zeit umkämpften Spiel für den Rekordmeister getroffen, die Kölner Treffer von Dominik Bokk (53.) und Oliwer Kaski (56.) kamen letztlich zu spät, Pföderl (58.) sorgte mit seinem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Weiter geht es in der Serie am Mittwoch (19.30 Uhr/MagentaSport) wieder in Köln.

Die Eisbären hatten Spiel eins mit 6:3, für sich entschieden, die Haie, die seit 2002 auf den Meistertitel warten, konterten mit einem 5:1 am Freitagabend. In Spiel drei verdienten sich die Berliner den knappen Erfolg dank einer bis weit in die Schlussphase überragenden Defensive vor Torwart Hildebrand, ließen aber viele Chancen aus. Köln hielt mit Härte dagegen, unfair war es aber nie. "Der Berliner Sieg geht in Ordnung, wir wussten, dass Berlin stark reagieren wird nach unserem Sieg. Jetzt brauchen wir ein ganz kurzes Gedächtnis."

Einen Tag weniger zum Grübeln hat München bis zum vierten Vergleich mit Mannheim (Dienstag/19.30 Uhr/MagentaSport). Schütz sorgte zunächst zweimal für eine Adler-Führung (20. und 32.), zwischenzeitlich hatten die Gäste durch Yasin Ehliz (22.) ausgleichen können. Im Schlussdrittel sorgte ein Doppelschlag durch Treffer von Anthony Greco und Tom Kühnhackl (beide 59.) in Münchens leeres Tor für die Entscheidung.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: