Pallade Veneta - Golf: McIlroy verteidigt Masters-Titel

Golf: McIlroy verteidigt Masters-Titel


Golf: McIlroy verteidigt Masters-Titel
Golf: McIlroy verteidigt Masters-Titel / Foto: Hector Vivas - SID

Rory McIlroy hat als erster Golfprofi seit Tiger Woods seinen Titel beim US Masters in Augusta verteidigt. Der Nordire setzte sich trotz einiger Schreckmomente auf der Schlussrunde mit einem Schlag Vorsprung vor dem Weltranglistenersten Scottie Scheffler (USA) durch und sicherte sich eine Rekordprämie in Höhe von 4,5 Millionen Dollar. McIlroy ist nach Woods, Jack Nicklaus und Nick Faldo erst der vierte Profi, der sich bei dem Turnier im US-Bundesstaat Georgia zweimal in Folge das begehrte grüne Jackett des Siegers sichert.

Textgröße ändern:

"Ich kann es einfach nicht fassen, dass ich 17 Jahre auf ein grünes Jackett gewartet habe und dann gleich zwei hintereinander gewinne. So läuft es eben", sagte McIlroy, der mit seinem Sieg an der berühmten Magnolia Lane im vergangenen Jahr nach zehn Jahren ohne Major-Sieg den Karriere-Grand-Slam vollendet hatte: "Ich glaube, meine ganze Ausdauer bei diesem Golfturnier über die Jahre hinweg hat sich nun wirklich ausgezahlt."

McIlroy war nach dem größten Halbzeitvorsprung in der Geschichte des Turniers und einem Einbruch am dritten Tag gleichauf mit dem US-Amerikaner Cameron Young auf die Schlussrunde gegangen. Mit einem Doppelbogey und einem Bogey innerhalb der ersten sechs Löcher fiel er zunächst zurück. Jedoch brachte sich McIlroy mit vier Birdies wieder auf Kurs, bevor er es nochmal spannend machte. Ein Bogey am 18. Loch reichte ihm jedoch, um sich mit 276 Schlägen knapp vor Scheffler durchzusetzen, Young landete auf dem geteilten dritten Rang.

Es sei "schön", vor dem letzten Loch einen "Vorsprung von zwei Schlägen zu haben, statt nur einem, wie ich es letztes Jahr hatte", sagte McIlroy, der 2025 nach einem Patzer am letzten Loch erst im Stechen gewonnen hatte. "Es war ein hartes Wochenende. Den Großteil meiner Arbeit habe ich am Donnerstag und Freitag erledigt", ergänzte der nun sechsmalige Major-Sieger, der den erneuten Triumph mit seiner Familie feierte: "Ich bin einfach unglaublich froh, dass ich durchgehalten und es geschafft habe."

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

FIFA-Machtkampf: Infantino erhält Unterstützung aus Asien

Der von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) anvisierte Sturz Gianni Infantinos wird immer unwahrscheinlicher. Die asiatische Konföderation AFC vollzog im FIFA-Machtkampf eine Kehrtwende und sicherte dem Präsidenten des Weltverbandes ihre Unterstützung für die Wahl im März 2027 in Rabat/Marokko zu. Die AFC hatte sich zunächst mit der UEFA und dem Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika (CONCACAF) gegen Infantinos inzwischen gescheitertes Investorenvorhaben ausgesprochen.

Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister

Leon Draisaitl war kaum zu halten, sein kongenialer Partner Connor McDavid ebenfalls - und doch mussten die Edmonton Oilers bis ins Penaltyschießen, um den Meister Carolina Hurricanes zu besiegen. 6:5 nach Shootout hieß es am Ende einer denkwürdigen NHL-Partie, in welcher der deutsche Eishockeystar und McDavid jeweils fünf Scorerpunkte sammelten. Beide trafen zweimal und lieferten drei Assists.

Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat vor der möglichen Titelentscheidung in Austin/Texas die holprige Rennstrecke scharf kritisiert. Der "Circuit of the Americas", auf dem am Wochenende der Große Preis der USA stattfindet, sei "inakzeptabel", sagte der Niederländer vor dem 18. WM-Lauf: "Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel."

Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember

Im Prozess um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona wird das Urteil am 22. Dezember verkündet. Das gab das zuständige Gericht am Donnerstag nach rund sechs Monaten Verhandlungsdauer bekannt. Sieben Mitarbeiter des medizinischen Teams des Weltmeisters von 1986 sind angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, durch fahrlässiges Handeln zum Tod Maradonas beigetragen zu haben.

Textgröße ändern: