Pallade Veneta - Biathlon: Österreicherin Flunger übernimmt DSV-Frauen

Biathlon: Österreicherin Flunger übernimmt DSV-Frauen


Biathlon: Österreicherin Flunger übernimmt DSV-Frauen
Biathlon: Österreicherin Flunger übernimmt DSV-Frauen / Foto: GIAN EHRENZELLER - picture-alliance/KEYSTONE/SID

Die Österreicherin Sandra Flunger soll die deutschen Biathletinnen nach dem Rücktritt von Franziska Preuß und einem enttäuschenden Winter wieder konstant in die Weltspitze führen. Die 44-Jährige tritt als neue Cheftrainerin die Nachfolge von Kristian Mehringer und Sverre Olsbü Roiseland an.

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Ex-Biathletin Flunger habe "in den vergangenen Jahren als Cheftrainerin in der Schweiz sehr gute Arbeit geleistet und sich auf höchstem Niveau als Trainerin etabliert. Sandra kennt die Anforderungen im Weltcup genau und bringt die notwendige Expertise mit, um unsere Frauenmannschaft gezielt weiterzuentwickeln. Wir setzen damit ein klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung im Frauenbiathlon", sagte DSV-Sportdirektor Bernd Eisenbichler. Als Co-Trainer wird Denny Andritzke fungieren. Man sei überzeugt, so Eisenbichler, "dass dieses Gespann wichtige Impulse setzen wird".

Sie freue sich sehr auf ihre neue Aufgabe "und die damit verbundene Herausforderung", betonte Flunger und ergänzte: "Deutschland gehört seit jeher zu den führenden Biathlon-Nationen. Entsprechend muss es unser Anspruch sein, das vorhandene Potenzial bestmöglich zu entwickeln. Dafür müssen Strukturen weiterentwickelt werden." Ziel sei es letztendlich, "neue Impulse zu setzen und im internationalen Vergleich konkurrenzfähig zu bleiben".

Das waren Preuß und Co. im Olympia-Winter kaum. In den Weltcup-Einzelrennen hatte es für die DSV-Frauen nur einen Podestplatz durch Preuß, die nach den Winterspielen ihre Karriere beendet hatte, gegeben. Auch bei Olympia holte das Team nur einmal Bronze mit der Mixed-Staffel.

Hoffnungen machen immerhin die Talente Julia Tannheimer (20), Selina Grotian (22) und Marlene Fichtner (23). Zudem kann Flunger auf die erfahrenen Vanessa Voigt (28) und Janina Hettich-Walz (29) bauen.

Die Erwartungen an die neue Trainerin sind groß. Es gehe künftig wieder darum zu zeigen, "für welche Stärken Deutschland steht und gleichzeitig aber auch Innovation reinzubringen", hatte ZDF-Expertin Denise Herrmann-Wick schon nach dem letzten Saisonrennen unterstrichen. Die Olympiasiegerin sprach nach der schwachen Saison von einer "echt komplexen Aufgabe. Da braucht es Trainer mit Weitsicht, die den Menschen für sich sehen und die individuelle Entfaltung fördern können."

R.Zarlengo--PV

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