Pallade Veneta - Regionalliga: Bayern lehnt Reformvorschläge ab

Regionalliga: Bayern lehnt Reformvorschläge ab


Regionalliga: Bayern lehnt Reformvorschläge ab
Regionalliga: Bayern lehnt Reformvorschläge ab / Foto: Sven Beyrich - picture-alliance/Sport Press Photo via ZUMA Press/SID

Der Bayerische Fußballverband (BFV) und zahlreiche Klubs im Freistaat lehnen die bisherigen Reformvorschläge für die viertklassige Regionalliga ab. Das ist das Ergebnis eines Treffens von Vertretern 25 bayerischer Klubs aus der 3. Liga, der Regionalliga Bayern, den beiden Bayernliga-Staffeln Nord und Süd sowie des BFV in Fürth. Stattdessen legten die Kritiker eine eigene Reformidee vor.

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Dieses "Zwei-Phasen-Modell" sieht vor, dass in allen bestehenden fünf Regionalligen nach Vorrunden-Abschluss eine Teilung erfolgen könnte. Die Klubs der oberen Tabellenhälfte würden in dann noch vier Ligen je einen Meister/Aufsteiger ausspielen, die Teams aus der unteren Tabellenhälfte in ihren regionalen Strukturen verbleiben und jeweils eine Abstiegsrunde austragen. Diese Überlegung und etwaige weitere Optionen sollen laut BFV "von einer eigenen Arbeitsgruppe ausgearbeitet werden".

Verbandspräsident Christoph Kern nannte die aktuelle Beschränkung auf zwei Lösungsvorschläge "nicht abschließend konsensfähig" und betonte: "Wir sind uns einig, dass es einen breiteren Blick braucht." Oberstes Ziel sei eine Lösung, die dem Anspruch "Der Meister muss aufsteigen!" gerecht wird.

Eine Arbeitsgruppe des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte Ende März zwei Reformmodelle vorgelegt, die anders als bisher den direkten Aufstieg aller Regionalliga-Meister in die 3. Liga gewährleisten sollen. Im Zentrum steht dabei eine viergleisige Struktur, für die sich die AG einstimmig aussprach.

Zur Auswahl stehen noch zwei Ansätze: das Kompassmodell, bei dem die Staffeln jährlich nach geografischen Gesichtspunkten neu zugeschnitten würden, sowie ein Regionenmodell. Letzteres sieht vor, die bisherigen Ligen Nord, Nordost und Bayern zu zwei Staffeln zusammenzuführen, während West und Südwest unverändert bleiben. Über beide Varianten soll ein Meinungsbild unter den Vereinen eingeholt werden, ehe die Präsidentenkonferenz des DFB über die Reform entscheidet.

O.Mucciarone--PV

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