Pallade Veneta - Zverev mit Zittersieg in München

Zverev mit Zittersieg in München


Zverev mit Zittersieg in München
Zverev mit Zittersieg in München / Foto: Sven Hoppe - picture-alliance/dpa/SID

Es war kühl, Alexander Zverev kam dennoch gehörig ins Schwitzen: Beim ATP-Turnier in München gewann der Titelverteidiger sein Auftaktmatch gegen Miomir Kecmanovic aus Serbien erst nach zähem Ringen 6:3, 3:6, 7:6 (7:2) - es war ein Zittersieg. Der Hamburger kann sich damit vor seinem Achtelfinale gegen den Kanadier Gabriel Diallo aber einigermaßen entspannt und wie vorgesehen am Mittwochabend das Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid in der Münchner Arena ansehen.

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"Heute ist ein sehr kalter Tag, da ist es schwer, Druck zu machen. Am Ende das Tages bin ich glücklich, dass ich gewonnen habe, jetzt kann's losgehen", sagte Zverev erleichtert im Court-Interview - denn sein Kontrahent hatte ihm das Leben schwer gemacht: "Er war wie eine Wand, hat keine Fehler mehr gemacht."

Zverev begann das Match gegen die Nummer 58 der Weltrangliste mit einem Ass, verlor sein zweites Aufschlagspiel, hatte seinen 26 Jahre alten Kontrahenten danach aber zunächst im Griff. Ab dem zweiten Satz musste er kämpfen und wirkte nicht mehr so souverän wie zuvor. Dem Weltranglistendritten unterliefen beim Versuch, offensiv und druckvoll zu spielen, nun viele Fehler. Für den ersten Schritt zum vierten Titel in München nach 2017, 2018 und 2025 und damit zum ersten Turniersieg in diesem Jahr benötigte der Hamburger am Ende 2:18 Stunden.

Nach seinem Sandplatz-Auftakt beim Masters in Monte Carlo, wo er beim dritten Turnier in Serie im Halbfinale an Jannik Sinner scheiterte, ist München für Zverev der zweite Härtetest auf seinem Lieblingsbelag auf dem Weg zu den French Open. Als der Hamburger am Dienstag gegen 13.00 Uhr den Centre Court auf der Anlage des MTTC Iphitos betrat, musste er sich erst mal wieder an die äußeren Bedingungen anpassen: Es war kühl, um die zehn Grad.

Zverev war gewarnt vor seinem Auftaktgegner. Seit dem Beginn den Australian Open hatte der Hamburger auf der Tour nur gegen drei Spieler verloren: Carlos Alcaraz, Sinner - und Ende Februar im Achtelfinale des Turniers in Acapulco gegen Kecmanovic. Diesmal schien er ihn im Griff zu haben, im zweiten Satz aber verlor Zverev zunehmend sein bis dahin souveränes Spiel - auch weil sein Kontrahent nun viel sicherer agierte.

Immerhin: Zverev behielt im umkämpften dritten Satz und vor allem im Tiebreak die Nerven - danach schrie er erleichtert seine Freude hinaus. Und ab Donnerstag soll dann auch das Wetter besser werden.

B.Cretella--PV

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